Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Bitterer Abend für Die Eulen Ludwigshafen: Gegen die HSG Nordhorn-Lingen musste sich das Team nach einer über weite Strecken starken Vorstellung am Ende mit 29:33 geschlagen geben. Besonders bitter: Zur Halbzeit hatten die Eulen noch mit 18:14 geführt, auch nach 42 Minuten lag Ludwigshafen beim 23:21 noch vorne. Danach kippte die Partie.
Die Eulen erwischten einen starken Start. Friedrich Schmitt erzielte bereits in der ersten Minute das 1:0. Monty Kleinsteuber legte wenig später doppelt nach und Ludwigshafen konnte sich früh einen Vorsprung erarbeiten.
Über 6:3 und 9:5 behaupteten die Gastgeber ihre Führung. Vor allem Marc-Robin Eisel setzte in dieser Phase wichtige Akzente. Mit mehreren Treffern trug er dazu bei, dass sich die Eulen zwischenzeitlich auf 14:9 absetzen konnten.
Auch Nordhorn-Lingen ließ sich allerdings nicht abschütteln. Maximilian Lux hielt die Gäste unter anderem mit mehreren verwandelten Siebenmetern im Spiel.
Kurz vor der Pause lagen die Eulen nach Treffern von Vincent Bülow, Alexander Falk, Marc-Robin Eisel und Finn-Lukas Leun mit 18:12 vorne. Zwei späte Treffer von Tarek Marschall verkürzten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 18:14.
Eulen behaupten zunächst die Führung
Nach Wiederbeginn erhöhte Nordhorn-Lingen sofort den Druck. Valentino Duvančić traf zum 18:15, Friedrich Schmitt antwortete mit dem 19:15.
Die Gäste arbeiteten sich anschließend immer näher heran. Beim 21:19 betrug der Vorsprung der Eulen nur noch zwei Treffer. Ludwigshafen hielt dagegen und lag nach einem weiteren Treffer beim 22:19 sowie nach dem Tor von Marc-Robin Eisel in der 42. Minute mit 23:21 weiterhin vorne.
Dann folgte die entscheidende Phase des Spiels – Sieben Nordhorner Tore in Folge drehen das Spiel
Nordhorn-Lingen startete eine beeindruckende Aufholjagd. Christian Wilhelm traf zunächst zum 23:22, Maximilian Lux verwandelte einen Siebenmeter zum 23:23-Ausgleich.
Danach fand Ludwigshafen offensiv über mehrere Minuten keine Antwort mehr. Elias Ruddat traf zweimal, Christian Wilhelm und Maximilian Lux legten nach, ehe Elmar Erlingsson in der 51. Minute das 23:28 erzielte.
Damit hatte Nordhorn-Lingen aus einem 21:23-Rückstand eine 28:23-Führung gemacht – sieben Treffer in Folge für die Gäste wurden zum entscheidenden Wendepunkt der Begegnung.
Eulen kämpfen sich zurück – doch die Zeit läuft davon
Die Eulen gaben sich dennoch nicht geschlagen. Friedrich Schmitt verkürzte auf 24:28 und später auf 25:29. René Zobel brachte Ludwigshafen mit mehreren Treffern noch einmal heran.
Nach Zobels Tor zum 28:31 in der 58. Minute bestand zumindest noch eine kleine Hoffnung auf eine dramatische Schlussphase. Vincent Bülow legte wenig später das 29:31 nach.
Doch Nordhorn-Lingen behielt in den entscheidenden Sekunden die Nerven. Valentino Duvančić traf zum 29:32, ehe Ian Hüter in der 59. Minute mit dem 29:33 den Schlusspunkt setzte.
Zusätzlich bitter für die Eulen: Kian Schwarzer vergab kurz vor Schluss noch einen Siebenmeter.
Nach 60 Minuten stand damit eine 29:33-Niederlage der Eulen Ludwigshafen gegen die HSG Nordhorn-Lingen fest.
Für die Eulen dürfte vor allem die Phase zwischen der 42. und 51. Minute entscheidend gewesen sein: Aus einer 23:21-Führung wurde ohne eigenen Treffer ein 23:28-Rückstand.
Eulen auf Platz 15 – am Samstag wartet Dormagen
Nach der 29:33-Niederlage gegen Nordhorn-Lingen stehen die Eulen Ludwigshafen auf Tabellenplatz 15. Viel Zeit zum Hadern bleibt allerdings nicht: Bereits am Samstag, 3. Oktober 2026, um 18.00 Uhr wartet mit dem Auswärtsspiel beim TSV Bayer Dormagen die nächste Aufgabe.
Dormagen belegt nach fünf Spielen mit 4:6 Punkten Tabellenplatz 12. Im TSV Bayer Sportcenter treffen damit zwei Mannschaften aufeinander, die in der Tabelle derzeit nur drei Plätze trennen.
Quelle: MRN-News – eigene Berichterstattung vor Ort
Zuletzt aktualisiert am 30. September 2026, 22:30
































