Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Nach einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung in der Heidelberger Altstadt sucht die Kriminalpolizei nach der betroffenen Frau. Eine Zeugin hatte in den frühen Morgenstunden beobachtet, wie ein Mann auf einer Frau am Boden lag. Die etwa 40-Jährige war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort und konnte bislang offenbar nicht als Geschädigte vernommen werden.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim bereits am 1. Juli 2026 gegen 2:30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Anlage in Heidelberg.
Eine Zeugin beobachtete aus dem Fenster ihrer Wohnung einen Mann, der auf einer Frau am Boden lag. Die Frau wehrte sich nach Angaben der Polizei verbal gegen den Übergriff und äußerte dabei auf Englisch die Worte „I do not want“.
Die Zeugin verständigte daraufhin umgehend die Polizei. Gleichzeitig rief sie aus ihrem Fenster, dass sie die Polizei alarmiert habe. Daraufhin flüchtete der Mann in Richtung Bismarckplatz.
Polizei sucht Geschädigte nach Vorfall in Heidelberg
Als die alarmierten Streifenbesatzungen eintrafen, war die betroffene Frau bereits nicht mehr anzutreffen.
Aufgrund der Personenbeschreibung der Zeugin konnten Polizeikräfte wenig später einen 19-jährigen Tatverdächtigen in der Hauptstraße feststellen.
Nach Angaben der Polizei wurde der 19-Jährige nach diesem Vorfall im Zusammenhang mit ähnlichen Taten auffällig und zwischenzeitlich in Haft genommen.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls am 1. Juli wurde der Tatverdächtige als Mann mit dunkler Hautfarbe beschrieben. Er soll ein weißes Deutschland-Fußballtrikot getragen haben. Nach Polizeiangaben besitzt der 19-Jährige die gambische Staatsangehörigkeit.
Wer ist die etwa 40-jährige Frau?
Im Mittelpunkt des aktuellen Aufrufs steht insbesondere die bislang unbekannte Geschädigte.
Die Frau wird auf ein Alter von etwa 40 Jahren geschätzt. Sie führte einen großen beigen Rucksack mit sich und entfernte sich nach dem Vorfall nach Angaben der Polizei in Richtung Bahnhof Heidelberg.
Das zuständige Fachdezernat der Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Kriminalpolizei Heidelberg bittet Geschädigte um Kontaktaufnahme
Die Polizei bittet ausdrücklich die betroffene Frau, sich zu melden. Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter 0621 / 174-4444 entgegen.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Zuletzt aktualisiert am 15. September 2026, 10:06

































