Germersheim/Kreis Germersheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Beim diesjährigen Jahresdienstgespräch haben sich in diesen Tagen Vertreter der Kreisverwaltung Germersheim mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Speyer in Rülzheim getroffen, um sich über aktuelle und zukünftig geplante Maßnahmen im Straßenbau und beim Ausbau des Radwegenetzes auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die diesjährigen sowie die in den kommenden Jahren geplanten Vorhaben im Zuge der Kreisstraßen, für die der Landkreis als Baulastträger zuständig ist. Bereits ab Mitte September soll die ehemalige Kreisstraße zwischen Schaidt und der Landesstraße bei Scheibenhardt (K23 / L545) saniert und zu einem eigenständigen Rad- und Gehweg durch den Bienwald ausgebaut werden. Ebenfalls noch in diesem Jahr steht die grundlegende Erneuerung von Radwegabschnitten entlang der Kreisstraße zwischen Jockgrim und der Landesstraße in Richtung Hatzenbühl/Kandel (K10 / L549) sowie entlang der Kreisstraße zwischen Germersheim und dem Gewerbegebiet „Insel Grün“ (K29) auf dem Programm. „Wir wollen den Menschen im Landkreis attraktive Alternativen zum Auto bieten – für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Gute Radwege erhöhen die Verkehrssicherheit, steigern die Lebensqualität und stärken den klimafreundlichen Verkehr. Dass wir jetzt gleich drei Projekte auf den Weg bringen können, ist ein großer Gewinn für den Landkreis Germersheim.
Mein Dank gilt dem Land Rheinland-Pfalz für die finanzielle Unterstützung und allen Beteiligten, die die Umsetzung möglich machen“, so Landrat Martin Brandl im Nachgang des Treffens. Der für die Kreisstraßen zuständige Kreisbeigeordnete Christian Völker ergänzt: „Mit den drei Maßnahmen investieren wir gezielt in dauerhaft sichere und leistungsfähige Radverkehrsverbindungen. Besonders der neue Rad- und Gehweg auf der ehemaligen K23 ist ein zukunftsweisendes Projekt, das den Alltags- und Freizeitradverkehr gleichermaßen stärkt.“ Auch über größere überörtliche Vorhaben, die im Zuge von Bundes- und Landesstraßen realisiert werden, wurde informiert. Kreisverwaltung und LBM betonen die Bedeutung einer frühzeitigen und kontinuierlichen Abstimmung, um die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Germersheim zukunftsfähig zu gestalten, die Verkehrssicherheit insgesamt zu verbessern und den Radverkehr weiter zu stärken.
Quelle
Kreisverwaltung Germersheim
Zuletzt aktualisiert am 10. September 2026, 15:14

































