Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. Wenn Gerd Nuber am 3. September seinen 80. Geburtstag feiert, kann er auf ein Leben zurückblicken, in dem neben Familie und Beruf vor allem die Fastnacht eine feste Größe geblieben ist.
Seine närrische Laufbahn begann früh. Mit gerade einmal 13 Jahren kam Nuber zu den Farweschluckern und spielte dort zunächst Akkordeon. Später wurde er Pressewart und übernahm schließlich das Amt des Präsidenten. Eine weitere wichtige Station waren die Munnemer Göckel. Sechs Jahre lang stand Nuber als Präsident an der Spitze des Mundenheimer Karnevalvereins. Danach übernahm er eine Aufgabe, die er bis heute ausübt: das Amt des Dekans der Närrischen Universität zu Gockelonien.
Die traditionsreiche närrische Universität verleiht alljährlich den Titel „Doctor humoris causa“ an Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 1998 wurde der Staatsempfang auf Initiative Nubers neugestaltet und die „Promotion“ des jeweiligen Ehrendoktors in einen festlichen Rahmen eingebettet. Als Dekan begleitet Nuber die Kandidaten bis heute durch das nicht ganz ernst gemeinte akademische Verfahren – von der Promotionsrede bis zur Verleihung von Doktorhut und Insignien.
Auch über die Vereinsgrenzen hinaus übernahm Nuber Verantwortung. 13 Jahre lang war er Präsident des Großen Rates der Ludwigshafener Karnevalvereine.
Eine ähnlich lange Kontinuität zeigt sich in seinem Berufsleben. Seit 54 Jahren besteht Zahntechnik Nuber. Und Ruhestand ist für den Jubilar offenbar ein dehnbarer Begriff. Auch mit 80 Jahren ist er noch immer aktiv in seinem Unternehmen tätig.
Vom Akkordeonspieler über mehrere Präsidentenämter bis zum Dekan der Närrischen Universität; die Fastnacht begleitet Gerd Nuber nun seit 67 Jahren.
Am 3. September wird er 80. Dazu herzlichen Glückwunsch, Gesundheit und weiterhin viel Freude an Fastnacht und Beruf wünschen die „Munnemer Göckel“.

































