Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. Das Land Rheinland-Pfalz fördert ein innovatives Hitzeschutz-Vorhaben am St. Marien- und Annastiftkrankenhaus in Ludwigshafen mit vier Millionen Euro. Die geplante Kombination aus Klimaanlagen und eigenen Photovoltaikanlagen soll künftig als Modellprojekt für Krankenhäuser im gesamten Bundesland dienen.
„Hitzeschutz ist eine der zentralen Herausforderung im heutigen Gesundheitswesen“, betont der Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordnete Gregory Scholz. „Ich begrüße es daher sehr, dass Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) das Vorhaben in der Gartenstadt nun landesweit als Modellprojekt etabliert. Wir brauchen nachhaltige Lösungen, die zum jeweiligen Standort passen, wirtschaftlich sinnvoll sind und unser Gesundheitswesen auf die zunehmenden Hitzeperioden vorbereiten.“
Land übernimmt 100% der Kosten
Wie Gesundheitsminister Clemens Hoch am 20. August im Landtag ankündigte, verstärkt Rheinland-Pfalz den Hitzeschutz massiv. Mit dem landesweiten Hitzeaktionsplan hat das Land in der vergangenen Legislaturperiode bereits einen Rahmen für den Hitzeschutz geschaffen. Nun führen wir dies fort: Künftig entfällt bei kombinierten Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen der Eigenanteil der Kliniken.
Entsprechende Maßnahmen werden somit zu 100% durch das Land gefördert. Um sicherzustellen, dass das Geld zielgerichtet und bedarfsorientiert eingesetzt wird, stellt das Ministerium zusätzlich 7,5 Millionen Euro bereit. Damit werden energetische Vorab-Untersuchungen an den Klinikstandorten im Land mit jeweils bis zu 75.000 Euro finanziert.
„Als Sozialdemokrat begrüße ich diese Maßnahmen des Gesundheitsministers sehr, denn Hitzeschutz ist immer auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“, so Scholz abschließend.
Quelle: Büro Gregory Scholz, MdL
Zuletzt aktualisiert am 25. August 2026, 09:30
































