
Frankenthal/Metropolregion Rhein-Neckar – Der Frankenthaler Hauptfriedhof ist mehr als eine Begräbnisstelle.
Er ist Denkmalschutz-/ Erinnerungsort, Naturpark und ein Kleinod der Steinmetzkunst.
Der Frankenthaler Hauptfriedhof ist außergewöhnlich und selten in
Deutschland. Denn gleich zwei jüdische Friedhöfe sind in ihn integriert.
Die erste Grablegung auf dem alten jüdischen Friedhof erfolgte bereits vor 200 Jahren
Anlässlich des „Europäischen Tag der jüdischen Kultur“ findet am 30. August 2026 um 14.00 Uhr eine Friedhofsführung statt. Es führt Sie:
Werner Schäfer, Gründungsmitglied des Fördervereins für jüdisches Gedenken in Frankenthal und Stadtführungsmitglied des
Altertumsvereins sowie Autor des Frankenthaler Friedhofsführer.
Schwerpunkt werden nicht nur die beiden jüdischen Friedhöfe sein. Bei der Tour sehen sie auch Grabmale bekannter Frankenthaler wie z.B.
Mahla, Foltz, Karcher, Albert oder Klein: Namensgeber von Straßen. Beachtenswerte Kleinode der Steinmetzkunst liegen auf dem Weg, wie
auch Naturdenkmäler die meist unbeachtet passiert werden. Die Tour ist eine einmalige Gelegenheit den neuen jüdischen Friedhof zu besuchen,
denn er ist den meisten Besuchern unbekannt.
Fragen werden gerne beantwortet.
Datum und Uhrzeit: Sonntag, 30. August, um 14.00 Uhr. Dauer ca. 90 Minuten.
Treffpunkt: Hauptfriedhof vor der Friedhofshalle
Männer tragen bitte auf den jüdischen Friedhofsteilen eine Kopfbedeckung.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bildtext:
Das älteste Grabmal des gesamten Friedhofsgeländes steht auf dem alten jüdischen Friedhof. Es wurde 1827 für Sarah Heymann
gesetzt. (Foto: Werner Schäfer)
Zuletzt aktualisiert am 13. August 2026, 22:55

































