
Landau/Metropolregion Rhein-Neckar – Familien brauchen verlässliche Betreuung – heute genauso wie morgen. Deshalb
plant die Stadt Landau die Kinderbetreuung vorausschauend und schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass die Träger ihre Angebote bedarfsgerecht
weiterentwickeln können. Der aktuelle Kindertagesstättenbedarfsplan 2026, den das städtische Jugendamt aufgestellt hat, zeigt: Die Stadt ist bei den
Betreuungsplätzen insgesamt gut aufgestellt. Gleichzeitig werden bereits heute die Weichen gestellt, damit die Kinderbetreuung auch in Zukunft mit den
Bedürfnissen der Familien mitwächst.
Insgesamt gibt es in Landau aktuell 2.193 Betreuungsplätze für Kinder von der
Geburt bis zum Schuleintritt. Davon entfallen 2.132 Plätze auf die 34
Kindertagesstätten im Stadtgebiet, 25 Plätze auf die Kindertagespflege und 36
Plätze auf Angebote der Eingliederungshilfe.
Für Kinder unter zwei Jahren stehen derzeit ausreichend Betreuungsplätze zur
Verfügung. Auch für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt ist die
Versorgung nach den umfangreichen Ausbaumaßnahmen der vergangenen
Jahre weitgehend gesichert. Rechnerisch besteht hier lediglich ein zusätzlicher
Bedarf von mindestens sieben Betreuungsplätzen. Gleichzeitig macht der
Bedarfsplan deutlich, wo in den kommenden Jahren investiert werden muss –
vor allem bei den räumlichen Voraussetzungen für die Mittagsverpflegung.
„Die Bedarfsplanung zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit
den kirchlichen und freien Trägern viel erreicht haben“, betont
Jugenddezernentin Lena Dürphold. „Gleichzeitig macht sie deutlich, wo wir
weiter ansetzen müssen – etwa bei der Mittagsverpflegung, beim
Ganztagsausbau oder bei inklusiven Angeboten. Grundlage unserer Planungen
sind dabei nicht nur aktuelle Belegungszahlen, sondern auch die Wünsche und
Bedarfe der Familien. Unser Ziel ist es, die Kinderbetreuung in Landau Schritt für
Schritt bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, um Familien auch künftig
verlässliche Angebote machen zu können.“
Die Stadt denkt dabei schon heute an morgen: U.a. durch geplante
Wohnbauprojekte wird der Bedarf an Betreuungsplätzen in den kommenden
Jahren weiter steigen. Der Bedarfsplan sieht deshalb neben dem Ausbau
bestehender Einrichtungen auch einen Neubau vor. Geplant sind unter anderem
die Aufstockung der Kita am Fort um rund 40 zusätzliche Plätze, der Umbau der
Einrichtung Horsthüpfer mit etwa 45 weiteren Plätzen sowie der Neubau einer
Kindertagesstätte am Horstsportplatz mit rund 145 Plätzen. Hinzu kommen
weitere Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, um zusätzliche Betreuungsplätze
zu schaffen und die Voraussetzungen für eine flächendeckende
Mittagsverpflegung zu verbessern.
Über die Kita-Zeit hinaus richtet der Bedarfsplan den Blick auch auf die
Betreuung von Grundschulkindern. Mit einer Betreuungsquote von knapp 70
Prozent verfügt Landau bereits über eine gute Ausgangslage für die schrittweise
Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr
2026/2027. Künftig sollen insbesondere Ferienangebote sowie inklusive
Betreuungsstrukturen weiter ausgebaut werden.
Der Kindertagesstättenbedarfsplan 2026 wurde bereits im Jugendhilfeausschuss
vorberaten und wird nach der Sommerpause dem Hauptausschuss zur
Entscheidung vorgelegt.
Bildunterschrift: Die Stadt Landau plant für die Kleinsten! (Quelle: Stadt Landau)
Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.
Zuletzt aktualisiert am 6. August 2026, 21:48

































