Mutterstadt / Rhein-Pfalz-Kreis / Metropolregion Rhein-Neckar. Ein 46-jähriger Mann ist Opfer eines raffinierten Betrugs geworden. Ende Mai 2026 suchte er über die Kurzvideoplattform TikTok nach einem Kredit in Höhe von 20.000 Euro. Nach dem Kontakt zu einer angeblichen Kreditvermittlerin schickte er ihr per WhatsApp Fotos seines Personalausweises sowie seiner Lohnabrechnung.
Kurz darauf brach der Kontakt plötzlich ab. Anfang August stellte der Mann fest, dass sein Gehalt nicht auf seinem Konto eingegangen war. Wie sich nach Rücksprache mit seinem Arbeitgeber herausstellte, hatten die Täter die übermittelten Daten missbraucht. Sie gaben sich per E-Mail als der Mitarbeiter aus und teilten dem Arbeitgeber eine neue Bankverbindung mit. Der Lohn wurde daraufhin auf ein fremdes Konto überwiesen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich davor, Ausweisdokumente oder Gehaltsabrechnungen über soziale Medien oder Messenger-Dienste an unbekannte Personen zu versenden.
Zuletzt aktualisiert am 4. August 2026, 12:59


































