Meckenheim / Haßloch / Rhein-Pfalz-Kreis / Mit einer perfiden Betrugsmasche haben Unbekannte am Montag (03.08.2026) eine Seniorin aus Meckenheim um ihr Geld gebracht. Die Täter gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus, setzten die Frau unter Druck und erbeuteten anschließend ihre Bankkarte, die PIN sowie ihr Sparbuch. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen bittet nun um Zeugenhinweise.
Betrüger täuscht unberechtigte Abbuchungen vor
Nach Angaben der Polizei erhielt die Seniorin einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser behauptete, auf ihrem Konto seien unberechtigte Abbuchungen festgestellt worden. Um das Konto zu schützen, müsse es umgehend gesperrt werden.
Im weiteren Gespräch überzeugte der Täter die Frau davon, ihre Bankkarte inklusive PIN sowie ihr Sparbuch an einen Mitarbeiter der Bank zu übergeben.
Täter holt Bankkarte an der Haustür ab
Gegen 13:30 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Seniorin in der Heerstraße in Meckenheim. Die Frau übergab ihm ihre Bankkarte, die PIN und ihr Sparbuch.
Nur wenige Minuten später, gegen 13:38 Uhr, hob der Täter bereits Bargeld an einem Geldautomaten einer Bank in Meckenheim ab.
Täterbeschreibung
Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
junger Mann
kurze schwarze Haare
unterwegs mit einem neuen schwarzen Peugeot (Elektrofahrzeug)
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei Ludwigshafen bittet Zeugen, die den beschriebenen Mann oder das Fahrzeug beobachtet haben oder Hinweise auf seine Identität geben können, sich unter 0621 963-23312 zu melden.
Polizei warnt vor der Betrugsmasche
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Banken niemals Bankkarten, PINs oder Sparbücher an der Haustür abholen.
Verhaltenstipps der Polizei:
Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf.
Übergeben Sie niemals Bankkarten, PINs, Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Banken und Polizei fordern niemals telefonisch zur Herausgabe von Wertgegenständen oder Zugangsdaten auf.
Rufen Sie Ihre Bank oder die Polizei ausschließlich über die Ihnen bekannten offiziellen Telefonnummern zurück.
Informieren Sie bei Verdachtsfällen umgehend die Polizei.
Gerade ältere Menschen werden immer wieder Ziel solcher professionell vorbereiteten Betrugsmaschen. Die Polizei appelliert deshalb auch an Angehörige, mit Eltern und Großeltern über diese Gefahren zu sprechen.
MRN-News wird berichten, sobald neue Erkenntnisse zu dem Fall vorliegen.
Quelle: Polizei Rheinpfalz
Zuletzt aktualisiert am 4. August 2026, 18:37


































