Schifferstadt/Metropolregion Rhein-Neckar – Ein längerer Stromausfall, ein Großbrand, ein Unwetter oder andere Krisensituationen – niemand
rechnet damit, betroffen zu sein. Doch genau deshalb ist es wichtig zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
Mit einem Bevölkerungsschutzabend am 19. August in Schifferstadt informiert der Rhein-Pfalz-
Kreis gemeinsam mit der Stadtverwaltung Schifferstadt Bürgerinnen und Bürger darüber, wie sie sich
und ihre Familien auf Notlagen vorbereiten können.
Die Veranstaltung findet ab 18.30 Uhr in der Aula und im Außengelände des Paul-von-Denis-
Schulzentrums statt. Im Mittelpunkt stehen die Arbeit des Technischen Hilfswerks (THW), der
Bundeswehr sowie der SEG-Verpflegung. Ebenso wird die Leitung des Verwaltungsstabs der
Stadtverwaltung Schifferstadt und die Feuerwehr Schifferstadt vor Ort sein, über ihre Arbeit im
Krisenfall informieren und eine Notrufanlaufstelle errichten. Diese dient auch im Krisenfall als
Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Die Besucher erfahren, welche Aufgaben diese Organisationen bei Großschadenslagen,
Naturkatastrophen oder länger andauernden Krisen übernehmen. Das THW unterstützt
beispielsweise bei Stromausfällen, Überschwemmungen oder der Sicherung beschädigter
Infrastruktur und sorgt dafür, dass wichtige Versorgungsstrukturen möglichst schnell wieder
funktionieren. Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe zusätzliche personelle und technische
Unterstützung leisten, wenn zivile Einsatzkräfte an ihre Grenzen stoßen. Die SEG-Verpflegung stellt
bei größeren Einsatzlagen die Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften mit Essen und
Getränken sicher. Für Bürgerinnen und Bürger wird dadurch anschaulich, wie Hilfe im Ernstfall
organisiert wird, welche Unterstützung sie erwarten können und warum eine gute Zusammenarbeit
aller Beteiligten für die Bewältigung von Krisen entscheidend ist.
Darüber hinaus erfahren die Gäste ganz konkret, wie sie selbst Vorsorge treffen können: Was gehört
in einen Notvorrat? Wie bereitet man sich auf einen Stromausfall vor? Welche Informationen sind im
Krisenfall wichtig? Und wie verhält man sich richtig, wenn Hilfe nicht sofort verfügbar ist? „Die
Menschen sollen nicht nur einen Einblick in diese Arbeit bekommen, sondern auch durch die
Mitmach-Aktionen die Maßnahmen selbst erleben. Deswegen sind die Veranstaltungen von uns
bewusst praxisnah gestaltet“, erklärt Landrat Volker Knörr. Bei den Mitmach-Aktionen
haben die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel die Möglichkeit, einen Feuerlöscher unter
realen Bedingungen und fachlicher Anleitung auszuprobieren.
Quelle: Stadtverwaltung Schifferstadt
Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2026, 22:12

































