Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar. Ein 69-jähriger Ludwigshafener wurde bereits Anfang Juni über eine betrügerische Werbeanzeige im Internet auf eine angebliche Möglichkeit mit Trading Geld zu verdienen aufmerksam und meldete sich über die Kontaktdaten bei den Werbenden. Nach Zahlung einer Kontoeröffnungsgebühr von 200 Euro eröffnete der Mann ein Konto bei einem Onlinebroker, auf das ihm mehrere tausend Euro überwiesen wurden. Diesen Betrag sollte der Ludwigshafener gegen Bezahlung auf ein anderes Konto transferieren. Der Onlinebroker sperrte jedoch das Konto des 69-Jährigen. Daraufhin wurde er von den Betrügern aufgefordert ein Konto in Malta zu eröffnen und dort das Geld hinzuüberweisen. Die Bank bemerkte jedoch den Betrugsversuch und stoppte die Überweisung. Die Polizei warnt vor unseriösen Angeboten im Internet. Ziel der Betrüger ist es, ahnungslose Kontoinhaber für eine Tätigkeit als so genannte Finanzagenten zu gewinnen. Die Betrüger versuchen so ihr, durch kriminelle Geschäfte erlangtes, Geld zu transferieren. Die Opfer werden bei dieser Betrugsart oft nicht nur um ihr eigenes Geld gebracht, sondern können sich unter Umständen auch der Geldwäsche strafbar machen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor dieser Masche zu schützen:
– Wenn Ihnen ein lukrativer Job per unverlangt erhaltener E-Mail angeboten wird, bei dem Sie unüblich viel Geld verdienen können ohne
eine entsprechende Leistung zu erbringen, ist davon auszugehen, dass das Angebot unseriös ist. Antworten Sie nicht auf solche dubiosen
E-Mail-Angebote und stellen Sie keinen Kontakt zum Absender her.
– Lehnen Sie Angebote immer ab, bei denen Sie Ihr Konto zur Abwicklung von Zahlungen zur Verfügung stellen sollen. Lassen Sie
sich nicht von verlockenden Provisionsangeboten blenden.
– Prüfen Sie Ihre Kontoumsätze auf unerwartete Gutschriften, die Sie wieder zurücküberweisen sollen. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Bank
oder zur Polizei auf. Rückbuchungen sollten nur auf das Ursprungskonto erfolgen.
Grundsätzlich gilt: Je verlockender ein Angebot ist, desto misstrauischer sollten Sie sein!
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/finanzagenten/
Quelle
Polizeipräsidium Rheinpfalz
Zuletzt aktualisiert am 17. Juli 2026, 12:05


































