
Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Stadt Heidelberg weist darauf hin, dass die Wasserbecken im Langen Anger, die zur Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser dienen, nicht zum Baden geeignet sind. Die Uferbereiche mit ihren Steinschüttungen und Drahtgitterkörben sowie die eingebaute technische Ausstattung können ein Verletzungsrisiko darstellen. Die Stadt weist auch auf die Beckentiefe von rund 1,40 Meter hin, die für Nichtschwimmer lebensgefährlich sein kann.
Zudem werden die Becken nicht auf ihre Wasserqualität und eventuelle Keime überprüft. Anders ist das bei den Wasserfontänen auf der Pfaffengrunder Terrasse. Dort wird das Wasser, das über Fontänen an die Oberfläche gelangt, regelmäßig überprüft. Abkühlung finden Kinder ebenfalls auf dem ICE-Spielplatz. Dort gibt es eine Spielplatzpumpe und Wasserspritzen.
Hintergrund: Wasserbecken entlasten Abwasserkanäle
Die Wasserbecken im Langen Anger sammeln das Regenwasser von den angrenzenden Grundstücken. Die Becken, die von grünen Freiflächen umgeben sind, entlasten das städtische Abwassersystem und verbessern das Mikroklima durch das Verdunsten des Regenwassers an heißen Sommertagen. Das Baden dort ist verboten. Darauf weisen Schilder vor Ort hin.
Quelle: Stadt Heidelberg
Zuletzt aktualisiert am 16. Juli 2026, 10:26


































