Hockenheim / Metropolregion Rhein-Neckar. Zwei neue Standorte stärken das System
Mit der Inbetriebnahme von zwei weiteren Sirenen konnte das Sirenenwarnsystem in Hockenheim erfolgreich weiter ausgebaut werden. Der Ausbau startete bereits 2024 und umfasste bisher drei Sirenenstandorte. In diesem Jahr kamen zwei weitere Anlagen hinzu, womit das Sirenenwarnsystem nun insgesamt fünf Sirenen umfasst.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den jüngsten Installationen das Sirenenwarnsystem für die Stadt stärken konnten. Der weitere Ausbau verbessert die Warninfrastruktur in Hockenheim und trägt dazu bei, die Alarmierung und Information der Bevölkerung im Ernstfall noch wirkungsvoller zu gestalten. Durch die verschiedenen Standorte sind die Alarmtöne für die Bürgerinnen und Bürger bei einer Alarmierung gut wahrnehmbar“, so Dominik Bertram, stellvertretender Fachbereichsleiter des Fachbereichs Bürgerservice, der das Projekt federführend begleitet hat. Maßgeblich unterstützt wurde das Projekt durch die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim, insbesondere durch den zweiten stellvertretenden Kommandanten Björn Blattner.
Insgesamt umfasst das Sirenenwarnsystem im Stadtgebiet fünf Standorte: Dachsirenen auf dem Pumpwerk, der Feuerwehr, der Rudolf-Harbig-Halle und dem Bauhof sowie eine Mastanlage in der Eisenbahnstraße. Die Sirenen auf dem Pumpwerk, bei der Feuerwehr und an der Rudolf-Harbig-Halle wurden im Jahr 2024 fertiggestellt. Die beiden neuen Sirenen am Bauhof sowie in der Eisenbahnstraße wurden 2026 in Betrieb genommen.
Sirenen sind ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Sie ermöglichen es, die Bürgerinnen und Bürger im Falle von Gefahrenlagen schnell und wirksam zu warnen und ergänzen damit andere Warnmittel wie Warn-Apps oder Rundfunkdurchsagen. Um die Alarmierung sowie die Funktionsfähigkeit der Anlagen zu testen, finden regelmäßig Probealarmierungen statt. Neben dem bundesweiten Warntag, der jährlich am 2. Donnerstag im September stattfindet, führt die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen im Frühjahr ebenfalls einmal jährlich eine eigene Probeauslösung durch, um das System auf Funktionsfähigkeit zu testen.
Sirenen sind ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Sie ermöglichen es, die Bürgerinnen und Bürger im Falle von Gefahrenlagen schnell und wirksam zu warnen und ergänzen damit andere Warnmittel wie Warn-Apps oder Rundfunkdurchsagen.
Gefördert wurde jede dieser Sirenen durch den Bund beziehungsweise das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie durch das Land Baden-Württemberg.
So wird alarmiert:
Eine Minute Dauerton in Form eines auf- und abschwellenden Heultons zeigt eine akute Gefährdung an. Ertönt dreimal für jeweils 15 Sekunden ein Dauerton, so wird Entwarnung gegeben und die Gefahr ist vorüber.
Im Alarmfall heißt es zunächst vor allem eins: Ruhe bewahren! Es empfiehlt sich, das Radio einzuschalten und auf mögliche Lautsprecherdurchsagen der Polizei zu achten.
Bildunterschrift:
(V.l.n.r.) Der zweite stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerweht Hockenheim Björn Blattner, Dominik Bertram vom Fachbereich Bürgerservice, Abteilung Sicherheit und Ordnung, sowie der hauptamtliche Feuerwehrkommandant Daniel Ernst mit der neu installierten Sirene auf dem Dach des Bauhofs. (Bild. Stadtverwaltung Hockenheim)
Quelle Stadt Hockenheim
Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026, 13:20

































