
„Die BNE-Teams zeigen Nachhaltigkeit alltagsnah in all ihren Facetten. Klimaschutz durch Energiesparen im Schulalltag gehört genauso dazu wie soziale Nachhaltigkeit durch Streitschlichterprogramme. Für die junge und umweltbewusste Stadt Heidelberg sind die BNE-Teams und ihre Projekte von großer Bedeutung. Kinder und Jugendliche übernehmen Verantwortung und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und stellt einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Heidelberg dar“, sagte Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.
Verantwortung übernehmen für Ernährung, Umwelt und einander
Soziale Projekte wie Sponsorenläufe oder auch Workshops wie „Herzklopfen“, in denen Jugendliche einen gewaltfreien Umgang mit Beziehungskonflikten erlernen, haben genauso ihren Platz im Repertoire der Schulen wie Streitschlichterprogramme. Der bewusste Umgang mit Lebensmitteln und die Wichtigkeit von nachhaltiger Ernährung zeigt sich zum Beispiel in der Anlegung von Schulgärten. Blutspendeaktionen und Angebote zur Gewaltprävention unterstreichen die Wichtigkeit von Gesundheit. Gleichzeitig zeigen Projekte wie Nachhaltigkeitswochen oder Naturerlebnistage, wie Bildung Menschen dazu befähigen kann, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.
Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt als zentrale Themen
Energiesparen im Schulalltag kann mit selbsttätig temperaturregulierenden Heizkörperventilen gelingen und eine verpackungsfreie Woche zeigt, wie Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen nachhaltigen Konsum und den Schutz der Biodiversität konkret im Alltag umsetzen können. Im Rahmen des Projekts „Artenreicher Schulhof“ untersuchen die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer den ökologischen Zustand des Schulgeländes und erarbeiten Empfehlungen zur Umgestaltung, um Biodiversität zu fördern. Thematische Doppelstunden und Frühjahrsputzaktionen sensibilisieren für Klimaschutz, während andere Schulen mit Stadtradeln und Fahrradchecks nachhaltige Mobilität fördern. Bei vielen Projekten geht es auch um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden. So gibt es zum Beispiel eine Ausstellung gegen das Vergessen, ein Zeichen gegen Extremismus und für Erinnerungskultur.
Die Prämierungen im Überblick
Albert-Schweitzer-Schule: 900 Euro
Bunsen-Gymnasium 900 Euro
Elisabeth-von-Thadden-Schule 800 Euro
Geschwister-Scholl-Schule 800 Euro
Gregor-Mendel-Realschule 700 Euro
Heiligenbergschule 700 Euro
Helmholtz-Gymnasium 700 Euro
Hölderlin-Gymnasium 900 Euro
IGH 900 Euro
Johannes-Gutenberg-Schule 800 Euro
Julius-Springer-Schule 800 Euro
Kurpfalzschule 800 Euro
Landhausschule 900 Euro
Marie-Baum-Schule und Hotelfachschule 700 Euro
Marie-Marcks-Schule 800 Euro
Mönchhofschule 800 Euro
Neckarschule 700 Euro
St. Raphael-Schulen 900 Euro
Tiefburgschule 800 Euro
Waldparkschule 900 Euro
Die Stadt Heidelberg belohnt den Einsatz und die Motivation der Schulen jährlich seit dem Schuljahr 1995/96. Insgesamt schüttete das Umweltamt dieses Jahr 16.200 Euro an Preisgeld aus.
Förderung nachhaltigen Engagements durch Heidelbergs BNE-Programm
Das Umweltamt der Stadt Heidelberg fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Schulen seit über 20 Jahren mit einem Prämiensystem, das Fortbildungen, Austauschmöglichkeiten und finanzielle Anreize umfasst. Die Höhe der Prämien richtet sich nach den dokumentierten Aktivitäten der Schulen. Aus einem ursprünglichen Fokus auf Energiesparen hat sich ein umfassender Ansatz entwickelt, der Themen wie nachhaltigen Konsum, Ressourcenschonung und soziales Miteinander in den Schulalltag integriert.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/umwelt.
Quelle: Stadt Heidelberg
Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026, 09:50

































