Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Trainersuche des SV Waldhof Mannheim ist beendet: Der portugiesische Fußballlehrer Rui Mota (Bildmitte) übernimmt ab sofort das Amt des Cheftrainers beim Mannheimer Traditionsverein. Der 47-Jährige unterschrieb einen Vertrag in der Kurpfalz und wird künftig die sportlichen Geschicke der Blau-Schwarzen an der Seitenlinie lenken.
Nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Wochen konnten sich die Verantwortlichen des SV Waldhof Mannheim mit dem international erfahrenen Trainer auf eine Zusammenarbeit verständigen. Mota gilt als aufstrebender Coach und machte zuletzt mit erfolgreichen Stationen in Georgien, Armenien und Bulgarien auf sich aufmerksam.
Gerhard Zuber: „Unsere absolute Wunschlösung“
Für Waldhof-Geschäftsführer Sport Gerhard Zuber war Rui Mota von Beginn an der Favorit für die vakante Trainerposition.
„Rui war von Beginn an unsere Wunschlösung für die vakante Trainerposition. Er ist ein aufstrebender Trainer, der bei jeder seiner bisherigen Stationen bewiesen hat, dass er erfolgreichen Fußball spielen lassen kann – und das in ganz unterschiedlichen Ligen und Umfeldern. Er bringt eine klare Spielidee, eine ausgeprägte Siegermentalität und internationale Erfahrung mit nach Mannheim.“
Rui Mota: „Die Menschen leben hier für den Verein“
Der neue Waldhof-Coach zeigte sich bei seiner Vorstellung begeistert von seiner neuen Aufgabe in Mannheim.
„Zunächst einmal möchte ich unseren Fans sagen, dass ich mich sehr freue, bei diesem großartigen Verein arbeiten zu dürfen. Die Menschen leben hier für den Verein, und das ist etwas, das mich als Trainer besonders motiviert.“
Der Portugiese blickt voller Tatendrang auf die kommenden Herausforderungen:
„Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Die Voraussetzungen für erfolgreichen Fußball sind hier beim Waldhof vorhanden. Nun gilt es für uns als Trainerteam, aus einzelnen Spielern eine echte Mannschaft zu formen. Ein Team, in dem jeder für den anderen einsteht und alles dem gemeinsamen Erfolg untergeordnet wird. Wenn uns das gelingt, werden wir eine gute Saison spielen.“
Internationale Erfahrung aus sechs Ländern
Rui Mota bringt einen beeindruckenden internationalen Erfahrungsschatz mit nach Mannheim. Zwischen 2016 und 2023 arbeitete er als Co-Trainer an der Seite von Ricardo Sá Pinto und war unter anderem bei renommierten Vereinen wie dem SC Braga, Legia Warschau und Standard Lüttich tätig.
Seine erste Station als Cheftrainer trat Mota im Winter 2024 beim georgischen Erstligisten FC Dila Gori an. Dort führte er die Mannschaft innerhalb von nur 17 Spielen an die Tabellenspitze.
Bereits wenige Monate später wechselte er zum armenischen Spitzenklub FC Noah. Dort feierte er die bislang größten Erfolge seiner Trainerlaufbahn: Neben der Qualifikation für die UEFA Conference League gewann er mit seiner Mannschaft sowohl die Meisterschaft als auch den nationalen Pokal und sicherte sich damit das Double.
Mit einem beeindruckenden Punkteschnitt von mehr als zwei Punkten pro Spiel in Georgien und Armenien empfahl sich Mota für den nächsten Karriereschritt beim bulgarischen Topklub Ludogorets Razgrad. Auch dort setzte er seine Erfolgsserie fort und führte den Verein in die UEFA Europa League.
Mathias Schober lobt Entwicklung junger Talente
Sportdirektor Mathias Schober sieht in Rui Mota den idealen Trainer für die zukünftige Ausrichtung des SV Waldhof Mannheim.
„Rui hat in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt – zunächst als Co-Trainer, zuletzt auch als Cheftrainer. Besonders hervorheben möchte ich seine Bereitschaft und Fähigkeit, junge Spieler weiterzuentwickeln. Das hat er bereits bei seinen bisherigen Stationen unter Beweis gestellt und soll auch künftig ein wichtiger Bestandteil unserer Ausrichtung sein.“
Mit Rui Mota setzt der SV Waldhof Mannheim auf einen modernen Trainer mit internationalem Profil, klarer Spielphilosophie und nachweisbaren Erfolgen auf höchstem Niveau. Nun soll der Portugiese den Mannheimer Traditionsverein sportlich wieder in erfolgreiche Zeiten führen.
Quelle; SV Waldhof
Zuletzt aktualisiert am 19. Juni 2026, 09:21

































