
Landau/Metropolregion Rhein-Neckar – Die Landauer Königstraße macht ihrem Namen alle Ehre: Zwar regiert derzeit
noch der Baustellenalltag, doch unter der Oberfläche wird mit Hochdruck an der
„königlichen“ Zukunft der wichtigen Einkaufsstraße gearbeitet.
Wer derzeit durch die Straße läuft, sieht vor allem Baustellenzäune und offene
Flächen. Dass dort täglich intensiv gearbeitet wird, erkennt man nicht immer auf
den ersten Blick – denn ein großer Teil der Arbeiten findet unter der Erde statt.
„Momentan werden Leitungen erneuert und der Untergrund vorbereitet.
Deshalb arbeiten die Firmen häufig dort, wo man sie gar nicht direkt sieht“,
erklärt Ralf Bernhard, Leiter der Mobilitätsabteilung im Stadtbauamt.
Tatsächlich geht es in der Königstraße derzeit vor allem um das, was später
niemand mehr sehen wird: Leitungen werden erneuert, Rohre verlegt und der
Untergrund so vorbereitet, dass künftig auch Fernwärmeleitungen Platz finden.
Wer einen Blick in die Baustelle wirft, kann beobachten, wie aufwendig die
Arbeiten unter der Oberfläche sind. „Das ist fast ein bisschen wie ein Blick hinter
die Kulissen“, sagt Ralf Bernhard. „Wenn man aber erst einmal aus dem
Untergrund raus ist, geht es vergleichsweise schnell – dann kommen Pflaster und
Asphalt oben drauf.“
Aktuell läuft der Bauabschnitt zwischen Queich und Rosengasse. Ziel ist es, bis
Ende des Jahres den Bereich bis zur Einmündung der Rosengasse fertigzustellen
– also bis zum Ende der aktuellen Absperrung. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.
Danach folgt der nächste Abschnitt bis zur Trappengasse.
Schon jetzt lässt sich erahnen, wie die Königstraße künftig aussehen wird: Der
bereits umgestaltete Bereich zwischen Reiterstraße und Bachgasse zeigt, wohin
die Reise geht – mehr Grün, mehr Licht und mehr Aufenthaltsqualität.
Gleichzeitig bleibt die Straße weiterhin erreichbar, auch Parkplätze werden
erhalten.
Die aktuelle Planung greift die Wünsche aus der Bürgerbeteiligung auf und stellt
einen bewussten Kompromiss dar: mehr Platz für Menschen und Begrünung,
ohne die Erreichbarkeit mit dem Auto völlig aufzugeben.
Auch die auffälligen roten Übergangsbretter kommen bei vielen Menschen gut
an. Sie ermöglichen Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie Eltern mit
Kinderwagen ein leichteres Passieren der Baustelle – und wirken fast wie ein
kleiner roter Teppich mitten in der Königstraße.
Der Stadtverwaltung ist bewusst, dass die Baustelle für Geschäfte, Gastronomie
und Anwohnende eine große Belastung darstellt. „Uns ist klar, dass diese Zeit
Kraft kostet“, betont Oberbürgermeister und Bau- und Mobilitätsdezernent
Dominik Geißler. „Aber am Ende entsteht hier eine moderne, attraktive
Einkaufsstraße mit hoher Aufenthaltsqualität.“
Der aktuelle Bauabschnitt wird – wie der bereits fertiggestellte Teil – mit hellem
Pflaster gestaltet. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Königstraße Ende 2027
vollständig fertiggestellt sein.
Bildunterschrift: Die Landauer Königstraße erhält aktuell ein neues Gesicht.
(Quelle: Stadt Landau)
Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.
Zuletzt aktualisiert am 25. Mai 2026, 00:16


































