Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar.Im Zusammenhang mit der angekündigten Schließung des Standorts Speyer von MANN+HUMMEL hat sich der Landtagsabgeordnete Michael Wagner frühzeitig in den weiteren Prozess eingebracht und das Gespräch mit der Unternehmensführung gesucht. Bereits am 17. April 2026 wandte sich Wagner in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden Emre Wilks mit der Bitte um ein persönliches Gespräch. Ziel war es, die Hintergründe der Entscheidung besser zu verstehen, mögliche Alternativen zur Schließung auszuloten und Perspektiven für sozialverträgliche Lösungen im Sinne der Beschäftigten zu erörtern. „Die angekündigten Maßnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region. Deshalb ist es mir wichtig, frühzeitig den Dialog zu suchen und konstruktiv an Lösungen mitzuwirken“, so Wagner.
In der Antwort vom 23. April bestätigte Geschäftsführer Hanno Höhn die geplante schrittweise Verlagerung der Produktion bis spätestens Ende 2028 und betonte, dass derzeit insbesondere die Gespräche mit dem Betriebsrat im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig wurde die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft gegenüber politischen Mandatsträgern unterstrichen.
Das Unternehmen verwies darauf, dass die Koordination politischer Gespräche über die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler erfolge, die zu einem Runden Tisch eingeladen habe. „Auf politischer Ebene sehen wir Frau Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler als unsere zentrale Ansprechpartnerin in Speyer. Frau Oberbürgermeisterin Seiler hat uns zu einem Roundtable eingeladen. Wir haben ihr mitgeteilt, dass wir ihr die Entscheidung darüber überlassen, welche politischen Vertreterinnen und Vertreter an diesem Austausch teilnehmen sollen. Ihr Gesprächsinteresse haben wir daher an Frau Oberbürgermeisterin Seiler weitergeleitet,“ so die Geschäftsleitung von Mann und Hummel.
Zuletzt aktualisiert am 3. Mai 2026, 10:08







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