Mannheim, 17.04.2026 – Im Mannheimer Hafen hat ein Aktivist der Gruppe „End Cement“ am frühen Morgen einen Entladekran von Heidelberg Materials vorübergehend lahmgelegt. Die Aktion sorgte für einen kurzfristigen Stillstand im Betrieb und lenkt erneut Aufmerksamkeit auf die Umweltfolgen der Zement- und Betonindustrie.
Nach Angaben der Gruppe kettete sich der Aktivist an den Hauptschalter des Krans, um ein Zeichen gegen die aus ihrer Sicht klimaschädliche Betonproduktion zu setzen. Ziel der Protestaktion ist es, auf die erheblichen CO₂-Emissionen der Zementindustrie hinzuweisen und eine deutliche Reduzierung der Betonherstellung zu fordern.
Klimafolgen und Umweltbelastung im Fokus
Die Aktivistinnen und Aktivisten begründen ihren Protest mit den weitreichenden ökologischen Auswirkungen der Branche. Neben dem hohen Ausstoß von Treibhausgasen kritisieren sie insbesondere den intensiven Rohstoffabbau, der häufig mit massiven Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden ist.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte die symbolische Darstellung des Aktivisten: Verkleidet als Löwenzahn wollte er die Natur verkörpern, die sich ihren Raum zurückerobert. Die Aktion ist Teil einer Reihe von Protesten, mit denen „End Cement“ auf die aus ihrer Sicht dringende Notwendigkeit eines Umdenkens in der Bau- und Rohstoffindustrie aufmerksam machen will.
Quelle Foto End Cement
Zuletzt aktualisiert am 17. April 2026, 10:52

































