Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte hat ihre Dauerausstellung im Friedrich-Ebert-Haus um neue Inhalte und interaktive Elemente erweitert.
Im Fokus steht dabei der sechste Raum der Ausstellung „Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten – Friedrich Ebert (1871–1925)“, der sich den vielfältigen Entwicklungen der Weimarer Republik widmet. Diese Epoche war geprägt von einer außergewöhnlichen kulturellen und wissenschaftlichen Dynamik: Neue Freiheiten ermöglichten kreative Entfaltung in Kunst, Theater und Film, während technische Innovationen – etwa im Flugzeug- und Zeppelinbau – vorangetrieben wurden. Auch in der Wissenschaft erzielten deutsche Forscher bedeutende Erfolge, die vielfach mit Nobelpreisen gewürdigt wurden.

Ein zentrales neues Element ist ein interaktiver Klappenschrank, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, selbst aktiv zu werden. Hinter den einzelnen Klappen verbergen sich unterschiedliche Themenbereiche, die durch ausgewählte Exponate und begleitende Texte anschaulich aufbereitet sind.
Darüber hinaus wurden weitere Teile der Ausstellung neugestaltet: Zwischen den Räumen 5 und 6 wurde ein neues Banner mit Karikaturen zum Ende des Kaiserreichs installiert, das nun in farbiger Darstellung präsentiert wird. Zwei neue Porträts von Friedrich Ebert und seiner Ehefrau Louise Ebert am Ausgang der Ausstellung ergänzen die Modernisierung.
Die Dauerausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
Zuletzt aktualisiert am 15. April 2026, 12:25
































