Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag, den 11. April 2026,
die Lange Nacht der Innovation und Kultur erlebt – und Mannheim von einer Seite
kennengelernt, die begeistert, überrascht und neugierig macht. Mit insgesamt 14
teilnehmenden Locations und über 90 spannenden und inspirierenden
Programmpunkten bot die Veranstaltung so viel wie nie zuvor – und begeisterte ein
breites Publikum. Damit feiert die Lange Nacht in ihrer vierten Ausgabe neue
Rekorde und die Stadt Mannheim hat einmal mehr gezeigt, wie viel Schöpfungskraft
in ihr steckt.
Über das gesamte Stadtgebiet verteilt öffneten Museen, Galerien,
Technologiezentren, die Technische Hochschule, Co-Working-Spaces, eine
Bankfiliale, das Stadtarchiv und viele weitere kreative Orte ihre Türen – und machten
gemeinsam deutlich, dass Innovation in Mannheim kein Nischenthema ist, sondern
mitten in der Gesellschaft stattfindet.
Auch die drei großen Gründungszentren MAFINEX, C-HUB und CUBEX ONE luden
Interessierte ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Startups hautnah
zu erleben.
Technik zum Anfassen
Zu den Highlights des Abends zählten die Hörkontaktlinsen des Mannheimer
Startups Vibrosonic – eine Technologie, die direkt am Trommelfell ansetzt und
Menschen mit Hörverlust ein natürlicheres Klangerlebnis als herkömmliche
Hörgeräte ermöglichen soll. Über die TH Mannheim konnten Besucherinnen und
Besucher die Roboterhündin GRACE per Sprachbefehl steuern und so Mensch-
Maschine-Interaktion unmittelbar erleben. Das Fraunhofer IPA und der
Forschungscampus M²OLIE gewährten Einblicke in die Zukunft der Medizintechnik,
von Einzelzelltechnologien bis zur KI-gestützten Krebsbehandlung. Am City Airport
stellte das Startup Green Aviation Hub die Pipistrel Velis Electro vor – eines der
weltweit ersten zertifizierten Elektroflugzeuge und ein greifbares Zeichen dafür, wie
nachhaltige Luftfahrt bereits heute Realität ist.
Künstliche Intelligenz überall
KI war an diesem Abend kein abstraktes Schlagwort, sondern erlebbar. Der
Radiosender bigFM ging mit seiner KI-Radiomoderatorin bigLayla live auf Sendung
und lud das Publikum zur Interaktion ein. Das Startup Elevate Wisely baute in
Echtzeit und vor den Augen der Besucherinnen und Besucher eine komplette
Website auf – ohne eine Zeile Code. NEXUS, ein KI-Copilot der eigens für NEXT
Mannheim entwickelt wird, war erstmals öffentlich erlebbar. STARI.AI machte
sichtbar, wie KI aus Milliarden von Webdaten Einblicke in Markttrends und
aufstrebende Unternehmen gewinnt. Und Studierende der RPTU Kaiserslautern
zeigten KI-gestützte Architekturentwürfe für das Kulturhäuschen auf der
Teufelsbrücke und angrenzendem Verbindungskanal direkt im Jungbusch –
Stadtentwicklung neu gedacht.
Kultur, Kreativität und Begegnung
Doch der Abend war weit mehr als ein Technologie-Showroom. Im Kreativ-Zentrum
C-HUB im Mannheimer Jungbusch präsentierte die Künstlerin Caroline Benzinger
ihre KI-generierten Werke, die Frauen in mystische Figuren verwandeln und sich an
Zitaten bekannter Frauenrechtlerinnen orientieren – ein starkes Statement an der
Schnittstelle von Technologie, Feminismus und Kunst. In der Kunsthalle stellten
neun Gründerinnen aus dem Female-Netzwerk des GIG7 ihre Unternehmen vor und
machten deutlich, wie weibliches Unternehmertum in Mannheim bereits etabliert
ist und aktiv gelebt wird. Das MARCHIVUM öffnete seine Ausstellungen bis spät in
den Abend, das Nationaltheater lud zur Baustellen-Führung durch das laufend
sanierte Spielhaus ein, das Planetarium entführte in die Weiten des Weltalls – und
die neue Sparkassen-Filiale smore in der Kunststraße bewies mit einem Stand-up-
Comedy-Programm, dass auch Banking Spaß machen kann.
Im MAFINEX sorgten zwei Pitch-Runden mit Startups und Studierenden, ein
Science-Slam der TH Mannheim, Blockchain-Workshops und Live-Musik bis 23 Uhr
für eine Atmosphäre, die deutlich mehr war als Messe: Sie war Begegnung.
Stimmen zum Abend
„Von der akustischen Kontaktlinse bis zum KI-gesteuerten Roboterhund: Mannheim
zeigte bei der Langen Nacht der Innovation und Kultur eine beeindruckende
Innovationskraft. Kreativität ist der Schlüssel für Fortschritt – in der Kultur ebenso
wie in der Technologie. Die beteiligten Institutionen haben eindrucksvoll gezeigt, mit
welcher Dynamik sie von Mannheim aus an der Zukunft arbeiten. Rund 10.000
interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich vor Ort davon überzeugen. Vielen
Dank dafür“, so Bürgermeister Christian Sommer, Geschäftsführer von NEXT Mannheim, zieht ein persönliches
Fazit: „Ich bin noch immer beeindruckt von der Vielfalt der Innovationen bei der
Langen Nacht der Innovation und Kultur 2026. Museen, Galerien,
Technologiezentren, die Technische Hochschule, Co-Working-Spaces, eine
Bankfiliale, das Stadtarchiv und viele weitere kreative Orte haben gezeigt, wie viel
Schöpfungskraft in Mannheim steckt. Ob Science-Slam, Comedy, Female
Empowerment, technologische Innovationen, neue Ausstellungskonzepte, Startup-
Pitches, Blockchain-Workshops oder inspirierende Konzerte – die Lange Nacht hat
außerordentlich viel Freude gemacht.“
Holger Schmid, Geschäftsfüher SOS-Medien, ergänzt: „Die Lange Nacht der
Innovation hat uns auch in diesem Jahr begeistert. Die Vielfalt der präsentierten
Innovationen und die unterschiedlichen Kontexte zeichnen erneut ein Bild
Mannheims als herausragenden Innovationsstandort. Die Stadt strahlt weiterhin
jene Innovationskraft aus, die sie seit vielen Jahrhunderten prägt. Wir freuen uns
jetzt schon auf kommende Ausgabe im jahr 2027.“
Die Lange Nacht der Innovation und Kultur ist mehr als eine Veranstaltung – sie ist
ein Versprechen. Daran, dass Mannheim nicht wartet, sondern gestaltet. Und dass
die Menschen, die diese Stadt bewohnen, bauen und denken und Lust haben, das
auch zu zeigen.
Quelle: NEXT Mannheim gemeinsam mit SOS Medien
Zuletzt aktualisiert am 13. April 2026, 08:59


































