
Weinheim/Metropolregion Rhein-Neckar – „Mit ihren Toren, ihrer Leidenschaft und ihrem Mut ebnete sie den Weg für
Generationen von Fußballerinnen, Heidi Mohr war eine Pionierin des deutschen Frauenfußballs aus Weinheim.“
Mit solchen Sätzen erklärt die Stadt auf einer Info-Tafel
am Eingang der Heidi-Mohr-Halle in der Breslauer Straße jetzt, wer die Namensgeberin
der Halle ist und was sie für Weinheim und den Frauenfußballsport geleistet hat.
Heidi Mohr, die in diesem Jahr 59 Jahre alt geworden wäre, ist in der Weinheimer
Stahlbadsiedlung aufgewachsen. Am Elternhaus gibt es schon länger eine Gedenktafel.
Als sie im Jahr 2019 viel zu früh verstarb, plante die Stadt gerade eine neue Sporthalle zur
Zweiburgenschule am Rolf-Engelbrecht-Haus. Als es um die Frage ging, wie man der
Fußballerin ein Denkmal setzen könnte, stimmt der Gemeinderat auf Vorschlag von
Oberbürgermeister Manuel Just dafür, die neue Halle nach ihr zu benennen; die
Einweihung mit Namensgebung fand 2022 statt – im Beisein von Familienmitgliedern und
sportlichen Weggebleitern. Seither erinnert in Weinheim die Heidi-Mohr-Halle an eine
große Weinheimerin, der zu Lebzeiten die großen Ehrungen verwehrt geblieben waren.
Auf Anregung des Weinheimer Bürgers Gerd Helbling und einiger Fußballfans ist nun
auch eine Erklärtafel zum Leben der Fußballerin angebracht worden, um das Wirken der
Sportlerin wach zu halten. Für die deutsche Nationalmannschaft erzielte Heidi Mohr 83
Tore in 104 Länderspielen. Unter anderem war sie mit dem deutschen Team dreimal
Europameisterin (1989, 1991 und 1995) und im Jahr 199 Europas Fußballerin des Jahres.
Neben ihrem Konterfei mit blondem Wuschelhaar, einem Foto des früheren Weinheimer
Sportfotografen und Heidi-Mohr-Kenners Wolf-Rüdiger Pfrang, heißt es zur Erklärung; „Die
Heidi-Mohr-Sporthalle erinnert an eine außergewöhnliche Sportlerin und eine ganz
besondere Persönlichkeit unserer Stadt.“
Quelle: Stadtverwaltung Weinheim
Zuletzt aktualisiert am 7. April 2026, 22:03



































