
Weinheim/Metropolregion Rhein-Neckar – Im Rathaus wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für langjährige wichtige
Dienste und Aufgaben geehrt – Für 40 und 25 Jahre
Sie kümmern sich um die Kinder der Weinheimer Familien – und das seit
vielen Jahren. Sie leisten Beistand in schwierigen Situationen, sie halten Grünflächen und
Gebäude in Ordnung, verwalten das „Gedächtnis“ der Stadt und widmen sich anderen
mitunter heiklen kommunalpolitischen Themen nah‘ am Puls der Bürgerinnen und Bürger.
Oder sie sorgen für die größtmögliche Sicherheit der Menschen, die hier leben.
Oberbürgermeister Manuel Just hat jetzt im Rathaus langjährige und verdiente
Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung geehrt, die als Teile der Stadtverwaltung nach außen
und nach innen wirken; die meisten von ihnen sind in der Stadtgesellschaft gut bekannt.
Georg Alles beispielsweise, der seit 40 Jahren im Dienst der Stadt steht, hat in all den
Jahren das Stadtbild Weinheims buchstäblich mitgeprägt, würdigte OB Just. Alles war
über viele Jahre in der Baumpflege tätig, mittlerweile ist er im Bauhof für die Pflege der
Grünanlagen in der Weststadt zuständig.
Peter Zschippig, der seit 1985 im Dienst der Stadt steht, hat das „bauliche Gesicht unserer
Stadt maßgeblich mitgestaltet“, wie Just einschätzte. Als Abteilungsleiter der Abteilung
Hochbau im Amt für Immobilienwirtschaft trug Peter Zschippig die strategische und
organisatorische Verantwortung für die Hochbaumaßnahmen der Stadt – von der
fachlichen Begleitung und Koordination von Bauprojekten über die Abstimmung mit
politischen Gremien und externen Planungsbüros bis hin zur Wahrnehmung von
Führungsaufgaben mit Personalverantwortung. Der OB sprach an, dass Peter Zschippig
in dieser Gemengelage mit großer Klarheit vorgegangen sein, verbunden mit der
Bereitschaft, auch in anspruchsvollen Situationen eigenständig Entscheidungen zu treffen
Auch Dieter Dumtzlaff ist seit 1985 bei der Stadt Weinheim beschäftigt.
Als Abteilungsleiter im Bürger- und Ordnungsamt trägt er die Verantwortung für die
Unterbringung von Obdachlosen und Geflüchteten sowie für die ortspolizeibehördliche
Unterbringung psychisch kranker Menschen. Ein Aufgabenbereich, der, so Just, ein dickes
Fell erfordert, aber gleichzeitig auch viel Mitgefühl und Empathie. Er lobte: „Diese
Verbindung aus Durchsetzungskraft und Einfühlungsvermögen beherrschen Sie in
vorbildlicher Weise.“
Urte Nienstedt verbrachte ihr Berufsleben als pädagogische Fachkraft seit 1985 in der
Kindertagesstätte Kuhweid, sogar nach ihrem Renteneintritt im August 2023 ist sie der
Stadt als Springkraft in den Weinheimer Kindertageseinrichtungen treu geblieben. Der OB
erinnerte daran, dass Urte Nienstedt in ihrer langjährigen Tätigkeit als pädagogische
Fachkraft zu den Ersten gehörte, die Verantwortung für Inklusionskinder übernahmen. Sie
die inklusive Arbeit in der Einrichtung maßgeblich mit aufgebaut und weiterentwickelt.
Auch Thomas Paul ist seit 1985 bei der Stadt Weinheim und seit April 2006 im Team der
Friedhofsverwaltung. Dort ist er hauptsächlich für die Unterhaltung der fünf Weinheimer
Ortsteilfriedhöfe zuständig. Manuel Just wusste aber auch, dass der Jubilar dafür
verantwortlich ist, Trauerhallen und Grabstätten für Bestattungen und Trauerfeiern
vorzubereiten. „Ihre Pflichtbewusstheit und Zuverlässigkeit sind beispielhaft“, bescheinigte
der Rathauschef.
Unter den Mitarbeitern, die auch schon bereits ein Vierteljahrhundert bei der Stadt
Weinheims sind, sticht eine Person besonders heraus: Feuerwehrkommandant Ralf
Mittelbach. Manuel Just würdigte ihn mit den Worten: „Sie haben Ihr Hobby zum Beruf
gemacht – und das mit einer Leidenschaft, die im besten Sinne des Wortes ansteckend
ist. Sie brennen für die Feuerwehr, und das an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr.“
Mittelbachs Fachkompetenz genieße hohes Ansehen – und das weit über die
Stadtgrenzen hinaus. Der Weinheimer Kommandant engagierte sich aber auch
gewerkschaftlich auf Landesebene und setzt sich damit auch über Weinheim hinaus für
die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein.
Mittelbachs Kollege Michael Grensemann ist ebenfalls seit 25 Jahren als
feuerwehrtechnischer Angestellter im Einsatzdienst der Feuerwehr Weinheim tätig – ein
Vierteljahrhundert im Dienst der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Sein
Schwerpunkt liegt in der Gerätewartung, damit leistet er einen wichtigen Beitrag im
technischen Ablauf des Feuerwehrdienstes. Als Mitglied im Personalrat übernimmt
Grensemann zusätzliche Verantwortung für die Belange der Kolleginnen und Kollegen.
Und auch ehrenamtlich engagiert er sich in der Freiwilligen Feuerwehr.
Julia Keil ist seit dem Jahr 2000 bereits in der Vollstreckungsabteilung der Stadtkasse tätig
– ein Arbeitsfeld, das Fingerspitzengefühl und Durchsetzungsvermögen gleichermaßen
erfordert. Sie setzt die offenen Forderungen der Stadt Weinheim durch – von
Friedhofskosten über Kindergartengebühren bis hin zu Bußgeldern. Just bescheinigte:
„Dabei bringen Sie viel Verständnis mit, wissen aber auch den erforderlichen Nachdruck
zu setzen, wenn es notwendig ist.“
Silvia Wagner ist im Stadtarchiv jetzt schon ein Vierteljahrhundert als wahre Hüterin der
Weinheimer Stadtgeschichte tätig. Mit dem Studium der Kunstgeschichte und einer
Abschlussarbeit über die Adelshöfe in Weinheim bringt sie eine fachliche Qualifikation mit,
„die für unsere Archivarbeit von unschätzbarem Wert ist“, so Just. Er weiß: „Ihr breites
historisches Wissen, insbesondere im Bereich der Kunst- und Architekturgeschichte,
bereichert die Arbeit des Stadtarchivs in besonderer Weise.“
Stephanie Ivone-Pfeifer ist ebenso seit 25 Jahren als pädagogische Fachkraft in
Weinheimer Kindertageseinrichtungen tätig – ein Vierteljahrhundert voller Engagement für
Kinder und Familien. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Inklusion und der
Begleitung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Der OB beschrieb: „Mit großem
Einfühlungsvermögen und fachlicher Kompetenz begleiten Sie jedes Kind in seinem
individuellen Entwicklungsrhythmus und pflegen eine vertrauensvolle
Erziehungspartnerschaft mit den Familien.“
Auch Eva Krüger hat bereits 1997 ihr Anerkennungsjahr in der Kindertagesstätte Kuhweid
absolviert und ist dieser Einrichtung seither treu geblieben. Als pädagogische Fachkraft
war sie ab 2010 maßgeblich am Aufbau der Krippengruppe in der Kita Kuhweid beteiligt
und hat damit einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung des Betreuungsangebots geleistet.
Quelle: Stadtverwaltung Weinheim
Zuletzt aktualisiert am 7. April 2026, 21:55



































