Ludwigshafen – Heinrich-Pesch-Siedlung: Neuer Investor baut rund 60 Eigenheime im Westen der Stadt – weisenburger projekt GmbH steigt ein – Baubeginn für erste Reihenhäuser noch 2026 geplant – Bild: Vorstellung der geplanten Reihenhäuser im Cluster 1 (von links): Ernst Merkel, Lukas Bissinger, Anna-Lena Schiff und Thorsten Will
Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. In der geplanten Heinrich-Pesch-Siedlung im Ludwigshafener Westen nimmt das Großprojekt weiter konkrete Formen an: Mit der weisenburger projekt GmbH aus Karlsruhe wurde ein weiterer Investor vorgestellt, der rund 60 Einfamilienhäuser im neuen Quartier realisieren wird.
Die entsprechenden Verträge wurden bereits Anfang 2026 zwischen dem Projektentwickler und der Heinrich-Pesch-Siedlung GmbH & Co. KG geschlossen. Für die Geschäftsführer Ernst Merkel und Thorsten Will ist dies ein bedeutender Schritt für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers.
800 Wohnungen für rund 2.000 Menschen geplant
Die Heinrich-Pesch-Siedlung soll künftig Platz für etwa 2.000 Bewohnerinnen und Bewohner bieten. Insgesamt entstehen rund 800 Wohneinheiten – ergänzt durch ein Konzept, das Wohnen, Arbeiten, Bildung und soziale Angebote eng miteinander verknüpft.
Das Quartier gilt als erstes sogenanntes „Urbanes Gebiet“ in Ludwigshafen und setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept mit:
Photovoltaik
Fernwärme
Elektromobilität
Mieterstrommodell
Ziel ist eine CO₂-arme und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
Erster Bauabschnitt: 22 Reihenhäuser für Familien
Im ersten Bauabschnitt entstehen am westlichen Rand der Siedlung zunächst 22 Reihenhäuser auf einer Fläche von rund 3.500 Quadratmetern.
Die wichtigsten Eckdaten:
Wohnflächen: ca. 105 bis 120 m²
Zweigeschossige Bauweise, teilweise mit Staffelgeschoss
Private Gärten und helle Wohnbereiche
Gemeinschaftlicher Innenhof mit Aufenthalts- und Spielflächen
Das Angebot richtet sich insbesondere an Familien und künftige Eigentümer, die im Quartier leben möchten.
Erbbaurecht: Eigentum ab rund 399.000 Euro möglich
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das Erbbaurecht-Modell: Käufer erwerben das Haus, zahlen jedoch keinen klassischen Grundstückspreis, sondern einen Erbbauzins.
➡️ Vorteil: deutlich geringere Einstiegskosten
➡️ Zielpreis: ab etwa 399.000 Euro
Damit soll insbesondere Familien der Zugang zu Wohneigentum erleichtert werden.
Sozialer Mix und lebendiges Quartier im Fokus
Mit den Eigenheimen wird bewusst ein breiter Wohnungsmix für unterschiedliche Einkommensschichten umgesetzt. Neben gefördertem Mietwohnraum sollen auch Eigentumsangebote entstehen.
„Eigentümer engagieren sich erfahrungsgemäß stärker im Quartier“, betont Geschäftsführer Ernst Merkel.
Verkehrskonzept: Weniger Autos im Quartier
Das Mobilitätskonzept sieht vor, den Autoverkehr innerhalb der Siedlung deutlich zu reduzieren. Stellplätze werden überwiegend in zwei Parkhäusern entlang der Mannheimer Straße gebündelt.
Projekt setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung
„Mit diesem ersten Bauabschnitt setzen wir einen wichtigen Impuls für ein lebendiges, sozial durchmischtes und zukunftsorientiertes Quartier“, erklärt Lukas Bissinger, Geschäftsstellenleiter Karlsruhe.
Der Baustart für die ersten Häuser ist noch im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.
Quelle: Heinrich Pesch Haus
Zuletzt aktualisiert am 25. März 2026, 14:19

































