Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. La Bohème – Mit der von Publikum und Presse gefeierten Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Oper La Bohème gastiert das Pfalztheater Kaiserslautern am Freitag, 20.3. um 19.30 Uhr und am Sonntag, 22.3.2026 um 18 Uhr auf den Pfalzbau Bühnen.
Der Schriftsteller Rodolfo lebt mit seinen Freunden, dem Maler Marcello, dem Musiker Schaunard und dem Philosophen Colline, in einer Künstler-WG im Pariser Quartier Latin. Obwohl oft das Geld für Miete, Brennholz oder Essen fehlt, erleben die Vier das Leben vor allem als großes Abenteuer. Am Weihnachtsabend lernt Rodolfo die Näherin Mimi kennen, die im selben Haus wohnt. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Mimi leidet an der Schwindsucht. Das Leben in Armut schadet ihrer Gesundheit – und Rodolfos Eifersucht führt schließlich die Trennung herbei. Als Mimì spürt, dass ihre Kräfte zu Ende gehen, kehrt sie in das Atelier der vier Freunde zurück. Im Angesicht des Todes beschwören Mimì und Rodolfo noch einmal ihre Liebe.
La Bohème – uraufgeführt 1896 in Turin – ist Giacomo Puccinis vierte Oper und nach Manon Lescaut sein zweiter großer Welterfolg. Das Libretto greift einzelne Episoden aus Henri Murgers Roman Scènes de la vie de Bohème von 1851 auf. Dem Pariser Künstlermilieu fühlte sich der Komponist offenbar sehr nahe und so installierte er im heimischen Torre del Lago einen Bohème-Club, in dem er mit seinen Freunden ausgiebig feierte – und gleichzeitig arbeitete. Das Thema der Oper – die Unbeschwertheit der Jugend zerbricht an den Realitäten des Lebens – bleibt über alle Zeiten hinweg aktuell.
Unter dem Dirigat von Olivier Pols zeigt das Ensemble eine großartige Leistung. Gesungen wird in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln. Regisseur Hans Walter Richter erzählt in seiner klugen Inszenierung stringent in der naturalistischen Ausstattung von Bernhard Bruchhardt die Geschichte mit ihrem tragischen Ende.
Preise 51 € / 42 € / 34 €/ 26 €, Kartentelefon 0621/504 2558
©Thomas Brenner / Quelle: Theater im Pfalzbau
Zuletzt aktualisiert am 10. März 2026, 10:03




































