Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.Die FWG-Stadtratsfraktion reagiert mit großer Sorge auf die Berichte über die Zwangsverwaltung der Walzmühle und die finanziellen Probleme der Pro Concept AG. „Die Walzmühle ist ein Schlüsselstandort für die Südliche Innenstadt – die aktuelle Entwicklung ist ein herber Rückschlag für Ludwigshafen“, betont die FWG.
Die FWG erinnert daran, dass sie als Fraktion sowohl an der Walzmühle als auch auf dem Pfalzwerke-Areal bewusst den nötigen Spielraum für ProConcept geschaffen hat, um private Investitionen zu ermöglichen. „Wir haben Vertrauen in die Projektankündigungen gesetzt – doch es spricht derzeit vieles dafür, dass weder an der Walzmühle noch am Pfalzwerke-Areal kommt, was groß angekündigt war. Es ist leider deutlich, dass die aktuelle Weltlage sich auch immer stärker bei uns vor Ort zeigt.“, so die FWG weiter.
Von der Stadtspitze erhofft sich die FWG jetzt eine schnelle und umfassende Aufarbeitung der Lage. Für künftige Kooperationen mit Projektentwicklern fordert die FWG belastbarere Sicherungsmechanismen, klare Fristen und eine engmaschige Kontrolle der Projektfortschritte.
„Wir haben ProConcept bewusst den Rücken freigehalten, jetzt erwarten wir maximale Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber Stadt und Rat“, erklärt der Vorsitzende der FWG-Stadtratsfraktion, Dr. Rainer Metz. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es mit Walzmühle und Pfalzwerke-Areal weitergeht – und welche Alternativen auf den Tisch kommen, falls diese Projekte so nicht mehr zu halten sind.“
Umso mehr freut sich die FWG-Stadtratsfraktion, dass es nach Jahren des Stillstands nun in der Heinrich-Pesch-Siedlung mit der Erschließung der ersten Baufelder losgehen wird. Dieses positive Signal zeigt, dass Stadtentwicklung in Ludwigshafen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen gelingen kann.
FWG Ludwigshafen
Zuletzt aktualisiert am 8. März 2026, 11:31




































