Freinsheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Iris ist die Urenkelin einer Rüstungsfirmendynastie und Kuratorin der firmeneigenen Stiftung zur Hilfe traumatisierter Kinder. Sie führt intensive Briefgespräche mit Navid, einem jungen Mann aus Afghanistan, der als Kind nach Deutschland gebracht wurde, nachdem seine Familie von den Taliban ermordet worden war. Durch die Stiftung der Rüstungsfirma erhielt er in Deutschland eine Pflegefamilie und einen neuen Lebensstart.
Iris und Navid verbindet zudem eine intensive Liebe zum Leopard – wobei stets offen bleibt, ob diese gefährliche Kraftkreatur als grausamste Zerstörung oder eigentlicher Heilsbringer erscheint.
Das durch Burkard Maria Weber am E-Cello begleitete inhaltlich explosive Monologstück behandelt auf fast poetische Weise die Fragen: Ist Krieg notwendig? Hat die bedeutungsvolle Rolle der Rüstungsindustrie im Weltgeschehen tatsächlich eine humanitäre und damit sinnmachende Berechtigung?
Das Theaterstück entstand als Eigenproduktion des THEATERs DER LIEBE zum Kultursommer Rheinland-Pfalz 2018 mit dem Motto „Industrie-Kultur“. Bereits damals waren die weltweiten Rüstungsausgaben immens und es war unvorstellbar, von welchen Summen die aktualisierte Fassung heute erzählt. – Und doch: Eigentlich ist das Stück eine Liebesgeschichte – letztendlich zu sich selbst.
Do.,12. / Fr., 13. & Sa., 14. März 2026 um jew. 19 Uhr im THEATER DER LIEBE im Casinoturm/Freinsheim weitere Informationen und Karten unter theaterderliebe.de.
Regie: Uli Hoch / Schauspiel: Anja Kleinhans / Cello: Burkard Maria Weber
Foto by E.Nissner/THEATER DER LIEBE
Quelle: THEADERFREINSHEIM im Casinoturm
Zuletzt aktualisiert am 6. März 2026, 12:33




































