Sinsheim / Hoffenheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Vladimír Coufal ist eine wichtige Säule in der bisher erfolgreichen Spielzeit der TSG Hoffenheim – nach seiner Vertragsverlängerung im Februar strebt er nun die Qualifikation der TSG für einen internationalen Wettbewerb an. Im Interview für die März-Ausgabe, die am Freitag (6. März) erscheint, spricht der 33-Jährige über seine Laufstärke und den Wert der Arbeit.
In dieser Saison läuft es sehr gut für Vladimír Coufal. Der Tscheche ist als Rechtsverteidiger gesetzt und bereitete bereits sechs Treffer vor. Als 33-Jähriger geht er bei der TSG voran: „Ich glaube, dass ich aktuell den besten Fußball meines Lebens spiele. Das verdanke ich definitiv auch dem Team und dem Trainer. Zudem passt der Fußball in der Bundesliga perfekt zu mir. Deshalb funktioniert es in dieser Saison und in Hoffenheim für mich wirklich gut. Das sagen zwar viele, aber Alter ist wirklich nur eine Zahl. Ich gebe mein Bestes, um so fit und gesund wie möglich zu sein. Ich weiß auf meinen Körper zu hören und wie ich meine Kraft einteile.“
Eine seiner größten Stärken ist die Laufbereitschaft. Coufal führt die Bundesliga in fast allen Laufstatistiken an. „Das ist ein Teil meines Spiels, ich brauche diese harte Arbeit sogar. Ich muss physisch sehr, sehr stark sein. Dank der Kultur in der Mannschaft und unseres Trainings bin ich auf einem Level, das es mir erlaubt, jedes Spiel zu rennen. Die Werte verdeutlichen, dass das Alter nicht entscheidend ist, solange man fit ist und selbstbewusst in die Spiele gehen kann“, sagt er.
Mit seinem intensiven Spiel will der Tscheche ein Vorbild sein. „Auf jeden Fall möchte ich den jüngeren Spielern einige Dinge vorleben. Sie sehen mich nach jedem Training noch im Gym und erkennen, dass ich sehr professionell arbeite. Ich möchte ihnen sowohl fußballerisch als auch persönlich Dinge weitergeben. Wenn ich eine Inspiration sein kann, bin ich sehr glücklich“, betont Coufal.
Der Nationalspieler verlängerte im Februar seinen Vertrag bei der TSG, hat aber auch schon Pläne für die Zeit nach der Karriere: „Ich freue mich sehr, Zeit mit meiner Familie verbringen zu können, mir wird aber die Routine des Fußballs extrem fehlen. Ich würde gern nah am Fußball bleiben, vor allem auch nah an der Kabine. Ich kann mir gut vorstellen, weiter im Fußball zu arbeiten. Im Trainerstab, als Manager oder auch als Individualtrainer für Kinder.“
Zudem in der März-Ausgabe des SPIELFELD: Max Moerstedt wird porträtiert, die irischen U19-Spieler Matthew Moore und Finn Sherlock stellen sich vor, in der Kategorie „Unsere Nachbarn“ wurde der VfB Rauenberg besucht.
Quelle:
TSG Hoffenheim
Zuletzt aktualisiert am 5. März 2026, 00:06



































