Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar – Im Zuge der angekündigten Veräußerung von insgesamt 4.400 Wohneinheiten durch die BASF Wohnen + Bauen GmbH rücken auch 95 Wohnungen in Frankenthal in den Fokus. Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer betont, dass bei einem möglichen Eigentümerwechsel sozial verantwortungsvoll gehandelt werden müsse.
Die Muttergesellschaft BASF SE hatte angekündigt, einen Großteil ihres Wohnungsbestandes zu veräußern. Während der Schwerpunkt der betroffenen Einheiten in Ludwigshafen liegt, betrifft der geplante Verkauf auch kleinere Bestände in umliegenden Städten – darunter Frankenthal.
„Bezahlbares Wohnen muss gesichert bleiben“
OB Meyer erklärte, es sei wichtig, dass die betroffenen Mieterinnen und Mieter Planungssicherheit erhalten. Wohnen dürfe nicht zum Unsicherheitsfaktor werden. Ziel müsse es sein, tragfähige und sozial ausgewogene Lösungen zu finden.
Nach seinen Vorstellungen könnte die Frankenthaler Wohnungsbaugesellschaft möglicherweise in den weiteren Prozess eingebunden werden. Ob und in welcher Form dies geschehen könne, sei jedoch noch offen und müsse geprüft werden.
Austausch mit Ludwigshafen
Am heutigen Nachmittag traf sich Meyer mit seinem Ludwigshafener Amtskollegen Klaus Blettner, um erste strategische Überlegungen anzustellen. Hintergrund ist, dass der überwiegende Teil der Wohnungen in Ludwigshafen liegt und dort ebenfalls Überlegungen bestehen, kommunale Wohnungsbaugesellschaften in mögliche Lösungen einzubeziehen.
Beide Stadtoberhäupter wollen den weiteren Prozess aufmerksam begleiten und prüfen, welche Handlungsoptionen sich im Sinne der betroffenen Mieterinnen und Mieter ergeben. Konkrete Entscheidungen stehen derzeit noch aus.
Für die Stadt Frankenthal steht nach Angaben des Oberbürgermeisters im Mittelpunkt, dass sozialverträgliche Strukturen erhalten bleiben und bezahlbarer Wohnraum langfristig gesichert wird.
Quelle: MRN-News
Zuletzt aktualisiert am 23. Februar 2026, 21:37







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