Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. Offener Brief eines bekennenden Narren
Die letzten zwei Berichte in der Rheinpfalz haben mich bewogen die Sichtweise eines Insiders darzustellen.
Ist uns eigentlich allen bewusst, dass der große Fastnachtszug der Schwesterstädte die Verbindung dieser Städte ist? Richtig ist, dass wir in dieser einen Kampagne zwischen 50.000 und 60.000 Menschen Freude bereitet haben, in einer Zeit, in der wir vor allen Dingen Negatives hören und sehen haben wir erfüllt, was unsere Aufgabe ist.
Freude bereiten, Gemeinschaft leben und vor allen Dingen in monatelanger Vorarbeit mit unzähligen ehrenamtlichen Stunden alles vorzubereiten zu trainieren und zu organisieren.
Ich kann dabei nur feststellen, wir haben alleine beim Dämmerumzug und der Straßenfastnacht im letzten Jahrzehnt jeweils zwischen 10.000 und 14.000 Menschen erreicht. Absolut friedlich, ohne nennenswerte Vorkommnisse! Und wie immer bei uns „fer umme und ein Vergelts Gott“
Wir würden uns einen großen Umzug wieder durch die Stadt wünschen, geht aber nicht wegen der vielen Baustellen und den Vorgaben!
Also machen wir das was möglich ist und gehen gemeinsam mit unseren Mannheimer Freunden „uff die Gass“ und feiern mit Euch allen.
Ich bin diesen Fastnachtsumzug selbst mitgefahren und er war herrlich. Beide Oberbürgermeister auf den Wägen dabei, deshalb ist es mal in Ludwigshafen trocken geblieben, was bedeutet der Mannheimer Oberbürgermeister muss weiterhin in Ludwigshafen mitfahren. Riesenstimmung, nicht nur bei uns Karnevalisten sondern auch bei den großen und vor allen Dingen kleinen Besuchern auf der Straße.
Noch dazu viele Besucher in den Sitzungen, bei vielen Garden mit einem Zuwachs nach Corona. Denkt an letztes Jahr, wir haben gemeinsam gefeiert und wir haben gemeinsam gelitten. Ich habe keine Angst um unsere Fastnacht und bin der festen Überzeugung, wir waren uns nie näher wie im Moment.
Christoph Heller Bekennender Narr
Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2026, 15:30
































