Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar. Die Evangelischen Kirche in Heidelberg hat eine neue Stadtsynode – und sie ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Menschen unterschiedlichen Alters, mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven werden in den kommenden sechs Jahren gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Evangelischen Kirche in Heidelberg mitgestalten. Erstmals war eine direkte Bewerbung für alle volljährigen Mitglieder der Evangelischen Kirche in Heidelberg geöffnet. Ziel war es, Stimmen aus möglichst vielen kirchlichen Bereichen einzubinden, das ist gelungen. Die große Bandbreite der gewählten Mitglieder zeigt: Kirche lebt ihre Vielfalt, Beteiligung und Mut, neue Wege zu gehen. Bei der Wahlversammlung am 7. Februar 2026 in der Heiliggeistkirche wurden 34 ehrenamtliche und 10 hauptamtliche stimmberechtigte Mitglieder in die Stadtsynode gewählt. Ergänzt wird das Gremium durch weitere vom Stadtkirchenrat berufene Mitglieder, die zusätzliche Perspektiven einbringen. Gemeinsam bilden sie nun mit Dekan, Schuldekanin und weiteren Mitgliedern kraft Amtes die Stadtsynode, das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Heidelberg.
„Wir brauchen Menschen, die sich geleitet von ihrem Glauben mit ihren Talenten, ihrem Wissen, ihrer Begeisterung und ihrer Stimme einbringen“, betont Dekan Dr. Christof Ellsiepen. „Mit dieser vielfältigen Stadtsynode können wir gestärkt in die nächsten sechs Jahre gehen, Kirche in Heidelberg gestalten und uns den kommenden Herausforderungen stellen.“ Die neue Stadtsynode steht damit für eine Kirche, die zuhört, beteiligt und gemeinsam gestaltet. Vielfalt wird nicht nur benannt, sondern gelebt – als geistliche, gesellschaftliche und persönliche Bereicherung. Am 26. und 27. Februar 2026 konstituiert sich die neue Stadtsynode in öffentlicher Sitzung jeweils um 19 Uhr im Gemeindezentrum der Hosanna-Gemeinde in der Vangerowstraße 3 5. Im Rahmen dieser Sitzungen wird unter anderem der Synodenvorsitz, die Dekanstellvertretung sowie die Diakoniepfarrerin oder der Diakoniepfarrer gewählt.
Quelle
Foto: Falk v. Uslar-Gleichen
Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2026, 15:19






































