Hirschberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Die erste Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft S3L erwartet zuhause den HC Erlangen II – einige Spieler verletzt.
Es ist eine Herkulesaufgabe, die auf die S3L zukommt. Nach der Niederlage gegen
Pforzheim-Eutingen ist das Selbstvertrauen ohnehin angeschlagen und der Druck, aus dem unteren Tabellendrittel
wieder etwas nach oben zu rücken groß. Ausgerechnet gegen die starke U23 Mannschaft aus Erlangen wird das
schwierig. Zumal die Bergsträßer Mannschaft nicht nur mental, sondern auch körperlich angeschlagen ist. Aktuell
waren im Training gerade einmal acht Feldspieler im Einsatz. Nach dem schweren Foul in Pforzheim bleibt Lucas
Bauer weiter verletzt, wann er wieder spielen kann, ist ungewiss. Fabian Schwarzer laboriert weiter an einer
Verletzung am Ellenbogen. Damit ist die Position Rechtsaußen eigentlich nicht besetzt, zumal von der 2.
Herrenmannschaft niemand aushelfen kann.
Hinter dem Einsatz von Stefan Salger steht weiter ein Fragezeichen, Nikola Sorda ist nach wie vor an der Schulter
verletzt. Jakob Leun, Max Preller und Bastian Seitz werde sich hoffentlich bis Samstag gesundheitlich erholt haben.
„Personell sind wir gerade bescheiden aufgestellt“, bedauert Trainer Florian Taafel. Man müsse jetzt das Beste aus
der Situation machen und alle noch verbliebenen Kräfte bündeln. Positiv sei immerhin, dass Tim Götz wieder mehr
und mehr mittrainieren könne und hoffentlich bald wieder voll einsatzfähig sei.
Ausgerechnet gegen den HC Erlangen II ist das besonders bitter. „Das ist eine junge, sehr leistungsstarke
Mannschaft, die sich unglaublich gut entwickelt hat“, weiß Florian Taafel. Die Ergebnisse sprechen für sich; Erlangen
blieb in knapp 10 Spielen ungeschlagen, gegen den Tabellenersten Salamander Kornwestheim reichte es für ein
43:43 unentschieden. Ein spektakuläres Ergebnis das für die Kampfstärke beider Mannschaften an der Tabellenspitze
steht. „Erlangen ist eine ganz stabile Mannschaft“, so der Coach, viele der jungen Spieler hätten bereits Bundesliga-
Erfahrung und konnten, gerade jetzt während der Handball-EM in Dänemark, in der ersten Mannschaft mittrainieren.
Das Spiel wird also ein richtig harter Brocken und die S3L hat trotz des Heimvorteils ganz klar die Außenseitenrolle.
Dennoch ist Aufgeben keine Option, „wir müssen alles reinwerfen und auf etwas Glück hoffen“, gibt sich der Trainer
kämpferisch. Zudem hoffen Trainer und Mannschaft auf viel Rückenwind von der Tribüne, „Gerade in schwierigen
Zeiten sind treue Fans sehr viel wert“, sagt Florian Taafel.
In der Tabelle der dritten Handball-Liga Staffel Süd liegt die S3L jetzt auf dem 13. Platz (13:21), der HC Erlangen II
hinter Kornwestheim auf dem 2. Platz (25:11). Anwurf in der Heinrich-Beck Halle ist am Samstag, den 31.01. um
19:30 Uhr. feh
Quelle: S3L Spielgeminschaft
Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2026, 09:19






































