Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – 22. Januar 2026 – Die BASF-Gruppe hat vorläufige Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Demnach liegt der Umsatz 2025 voraussichtlich bei 59,7 Milliarden Euro (2024: 61,4 Milliarden Euro, jeweils ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). BASF begründet die Entwicklung unter anderem mit negativen Währungseffekten und leicht rückläufigen Verkaufspreisen, während die Mengen 2025 leicht stiegen.
Beim operativen Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) meldet BASF für 2025 voraussichtlich 6,6 Milliarden Euro (2024: 7,2 Milliarden Euro, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Damit liegt der Wert leicht unter dem Analystenkonsens (Vara: 6,7 Milliarden Euro) sowie unterhalb der im Oktober 2025 prognostizierten Bandbreite von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro. Als Gründe nennt das Unternehmen insbesondere niedrigere Margen und negative Währungseffekte.
Deutlich positiver fällt der Free Cashflow aus: Dieser beträgt 2025 voraussichtlich 1,3 Milliarden Euro (2024: 0,7 Milliarden Euro). Damit liegt er über dem Analystenkonsens (Vara: 0,6 Milliarden Euro) und oberhalb der von BASF prognostizierten Bandbreite von 0,4 bis 0,8 Milliarden Euro. Als unterstützenden Faktor führt BASF geringere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen an: 2025: 4,3 Milliarden Euro, nach 2024: 6,2 Milliarden Euro.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit liegt 2025 voraussichtlich bei 5,6 Milliarden Euro (2024: 6,9 Milliarden Euro). Den Rückgang begründet BASF vor allem mit preisbedingt höheren Edelmetallhandelspositionen; gegenläufig habe eine substanzielle Dividende von Wintershall Dea gewirkt.
Das EBIT der BASF-Gruppe beträgt 2025 voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro und liegt damit unter dem Analystenkonsens (Vara: 2,2 Milliarden Euro) sowie unter dem Vorjahreswert (2024: 1,8 Milliarden Euro, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). BASF verweist auf deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen. Positive Sondereinflüsse ergaben sich laut Unternehmen insbesondere aus der Veräußerung des Bautenanstrichmittelgeschäfts an Sherwin-Williams zum 1. Oktober 2025. Insgesamt belaufen sich die Sondereinflüsse im EBIT 2025 voraussichtlich auf minus 1,3 Milliarden Euro.
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt 2025 voraussichtlich bei 1,6 Milliarden Euro (2024: 1,3 Milliarden Euro) und damit über dem Analystenkonsens (Vara: 1,2 Milliarden Euro). BASF führt dies im Wesentlichen auf höhere Ergebnisbeiträge der at-equity konsolidierten Beteiligung an Wintershall Dea zurück.
Zahlen im Überblick (vorläufig)
Umsatz 2025: 59,7 Mrd. € (2024: 61,4 Mrd. €)
EBITDA vor Sondereinflüssen 2025: 6,6 Mrd. € (2024: 7,2 Mrd. €)
Free Cashflow 2025: 1,3 Mrd. € (2024: 0,7 Mrd. €)
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 2025: 5,6 Mrd. € (2024: 6,9 Mrd. €)
EBIT 2025: 1,6 Mrd. € (2024: 1,8 Mrd. €)
Sondereinflüsse im EBIT 2025: −1,3 Mrd. €
Ergebnis nach Steuern / nicht beherrschenden Anteilen 2025: 1,6 Mrd. € (2024: 1,3 Mrd. €)
Ausblick und Termine
Der BASF-Bericht 2025 wird am Freitag, 27. Februar 2026, veröffentlicht. An diesem Tag ist eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren von 9:00 bis 10:00 Uhr geplant sowie die Jahrespressekonferenz für Journalisten von 10:30 bis 11:30 Uhr.
Quelle: BASF (vorläufige Zahlen / Unternehmensmitteilung), Ludwigshafen, 22.01.2026
Zuletzt aktualisiert am 22. Januar 2026, 21:45



































