Speyer / Metropolregion Rhein-Neckar. Die nun beginnende Sanierung der Lärmschutzwände entlang der B 39 in Dudenhofen markiert einen wichtigen Schritt für den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm. Als direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Speyer setze ich mich seit vielen Jahren mit Nachdruck für eine zeitgemäße und wirksame Erneuerung der mittlerweile über 40 Jahre alten Lärmschutzanlagen ein. Bereits in der 17. Legislaturperiode sowie mit zahlreichen Kleinen Anfragen und Schreiben an den Landesbetrieb Mobilität (LBM) in der laufenden Wahlperiode habe ich immer wieder auf den dringenden Handlungsbedarf hingewiesen.
Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert gewesen, die Sanierung mit einer Erhöhung und Verlängerung der Lärmschutzwände zu verbinden, um den Schutz für die betroffenen Wohngebiete weiter zu verbessern. Die Landesregierung verweist in ihrer Antwort auf meine jüngste Kleine Anfrage darauf, dass die schalltechnische Untersuchung dies rechtlich nicht hergegeben habe. Diese Einschätzung nehme ich zur Kenntnis, auch wenn sie hinter den berechtigten Erwartungen vieler Anwohnerinnen und Anwohner zurückbleibt.
Unstrittig ist zugleich: Die nun anstehenden Bauarbeiten lassen sich ohne verkehrliche Einschränkungen nicht umsetzen. Die halbseitige Sperrung der B 39 und die damit verbundene Umleitung des Verkehrs durch Dudenhofen stellen die Gemeinde für mehrere Monate vor erhebliche Herausforderungen. Nach mir vorliegenden Angaben des LBM basiert die schalltechnische Untersuchung auf einem Verkehrsaufkommen von rund 12.100 Fahrzeugen pro Tag, mit einem Schwerverkehrsanteil von 5 Prozent am Tag und 6 Prozent in der Nacht. Diese Zahlen machen deutlich, welche Belastungen – insbesondere für die Verkehrssicherheit – während der Bauphase entstehen können.
Gerade deshalb ist es aus meiner Sicht zwingend erforderlich, dass die angekündigten Maßnahmen wie Tempo 30 auf der Umleitungsstrecke, zusätzliche Fußgängerampeln sowie weitere Sicherungselemente nicht nur eingerichtet, sondern auch laufend evaluiert werden. Sollte sich zeigen, dass es dennoch zu gefährlichen Situationen kommt, müssen kurzfristig Nachbesserungen erfolgen – im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner, der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie aller Verkehrsteilnehmer.
Ich werde die Bauarbeiten und insbesondere die Auswirkungen der Umleitung weiterhin eng begleiten. Das Ziel bleibt für mich klar: bestmöglicher Lärmschutz für Dudenhofen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit während der Bauzeit.
Zuletzt aktualisiert am 8. Januar 2026, 10:12

































