Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Viele Sommerurlauber haben ihre Reisepläne für dieses Jahr bereits konkretisiert – andere sind mitten in der Vorbereitung. Die Touristikbranche rechnet 2026 mit einem Wachstum von drei bis vier Prozent. Zu den besonders gefragten Reisezielen zählen unter anderem die Türkei, Bulgarien, Italien und Ägypten. Mit der steigenden Reiselust wächst zugleich der Bedarf an verlässlicher medizinischer Hilfe im Ausland – ein Bereich, der für spezialisierte Medical-Assistance-Dienstleister Hochkonjunktur bedeutet.
Medical Assistance aus Ludwigshafen – weltweit im Einsatz

Die MD Medicus mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein zählt zu den bedeutenden deutschen Medical-Assistance-Gesellschaften und ist international aufgestellt. Das Unternehmen unterstützt Touristik- und Geschäftsreisende rund um die Uhr bei Erkrankungen, Unfällen und medizinischen Notlagen. In Deutschland gilt MD Medicus als einer der führenden Anbieter; die Liste langjähriger Versicherungspartner sowie das Spektrum medizinischer Service- und Hilfeleistungen sind entsprechend umfangreich.
Breites Leistungsportfolio und internationale Vernetzung

Die Unternehmensgruppe vereint eine Holding und 15 Tochtergesellschaften und deckt fachübergreifend verschiedenste medizinische Services ab. Nach eigenen Angaben verfügt MD Medicus über eines der umfangreichsten Assistance-Portfolios Europas. Ein zentrales Merkmal ist die internationale Präsenz: Mit Niederlassungen und operativen Einheiten im Ausland sowie einem weit verzweigten Netzwerk aus ambulanten und stationären medizinischen Einrichtungen kann die Versorgung von Reisenden in zahlreichen Ländern sichergestellt werden. Verträge und feste Absprachen mit Ärzten und Kliniken ermöglichen ein schnelles, koordiniertes Handeln – auch in komplexen, grenzüberschreitenden Fällen.
Kennzahlen aus der Praxis
14.000–15.000 Auslandsfälle pro Jahr
rund 4.000 medizinische Rücktransporte
etwa 1.500 Verlegungen in Fachkliniken im Ausland
56 Millionen Euro Behandlungskosten weltweit
über 300.000 bearbeitete Rechnungen jährlich
mehr als 1.200 Kunden (Mittelstand, Konzerne, Vereine)
380 Mitarbeitende weltweit
medizinisches Netzwerk mit rund 2,3 Millionen Partnern
Teil eines globalen Assistance-Netzwerks

Als Gesellschafter und Generalpartner der International Assistance Group (IAG) ist MD Medicus in einen der größten weltweiten Verbünde eingebunden. Mehr als 160 führende Anbieter in über 180 Ländern sind darin vernetzt. Dadurch kann im Ernstfall auf Infrastruktur, Expertise und Personal vor Ort zurückgegriffen werden – etwa zur Prüfung der medizinischen Versorgung in Krankenhäusern.
Notfall-App: Hilfe auf Knopfdruck
Eigene technische Entwicklungen ergänzen die medizinischen Leistungen. Eine zertifizierte Notfall-App ermöglicht im Ausland den direkten Kontakt zu ärztlich besetzten Notrufzentralen. Bei Zustimmung des Nutzers werden Standortdaten übermittelt, sodass schnell Hilfe organisiert werden kann – inklusive der Einbindung lokaler Rettungsdienste. In vielen Situationen reicht bereits ärztlicher Rat oder der Hinweis zur nächstgelegenen Versorgungseinrichtung oder Apotheke.
Zu den Funktionen zählen unter anderem:
Ärztliche Videosprechstunde mit deutschen Ärzten/Fachärzten

Warnmeldungen (z. B. Unwetter) in der Nähe
Länder- und Reiseinformationen
Impfempfehlungen
Wichtige Rufnummern im Ausland inklusive deutscher Auslandsvertretungen
Dokumenten-Depot für wichtige Unterlagen
Lokal verwurzelt, global handlungsfähig
Mit deutschem Qualitätsanspruch, jahrzehntelanger Erfahrung, internationaler Vernetzung und eigener ärztlicher Expertise – insbesondere in Reise- und Tropenmedizin – ist MD Medicus weltweit etabliert. Das Unternehmen unterstützt zudem Kliniken im Ausland mit fachlichem Know-how und bietet über zentrale Notrufnummern Beratung für Ärzte und Patienten, insbesondere dort, wo spezialisierte Abteilungen fehlen.
Nicht alle Versicherungen stellen die App standardmäßig zur Verfügung; sie kann bei Bedarf auch separat erworben werden. MRN-News wird im nächsten Beitrag die neueste Version der App näher vorstellen.
Quelle: MRN-News
Zuletzt aktualisiert am 7. Januar 2026, 15:42







































