Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. Eine 49 Jahre alte Frau aus Ludwigshafen ist Opfer eines Betrugs über soziale Netzwerke geworden. Wie die Polizei mitteilt, erstattete die Geschädigte am 25. Dezember 2025 Anzeige, nachdem sie über ein gefälschtes Social-Media-Profil einer bekannten Drogeriekette mehrere Produkte online bestellt hatte.
Nach der zunächst geleisteten Bezahlung forderte der vermeintliche Händler weitere Zahlungen. Kurz darauf wurden ohne Zustimmung der Frau rund 2.700 Euro von ihrem Konto abgebucht. Erst danach bemerkte die Geschädigte, dass es sich bei dem Anbieter um ein betrügerisches Fake-Profil handelte.
Polizei warnt vor Online-Betrug
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor unseriösen Angeboten im Internet und gibt wichtige Tipps zum Schutz vor Betrug:
Besonders günstige oder verlockende Angebote sollten stets misstrauisch machen.
Deutsche Online-Anbieter müssen kostenpflichtige Inhalte klar kennzeichnen, etwa über einen deutlich sichtbaren Button. Bei Abonnements müssen Preis und Mindestlaufzeit klar angegeben sein.
Vor dem Kauf empfiehlt sich eine Recherche in Internetforen oder Bewertungsportalen.
Zahlungen per Vorkasse an unbekannte Anbieter sollten vermieden werden. Sichere Zahlungswege bieten zusätzlichen Schutz.
Verdächtige Angebote sollten dem Plattformbetreiber oder dem Originalhersteller gemeldet werden.
Was tun bei Betrugsverdacht?
Betroffene sollten Beweise wie E-Mails, Screenshots der Internetseite und Zahlungsbelege sichern. Wenn möglich, sollten Zahlungen umgehend rückgängig gemacht und Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Zudem empfiehlt es sich, Impressum, AGB und Zahlungsdienstleister eines Online-Shops sorgfältig zu prüfen und sich nicht durch Mahnungen oder Drohungen einschüchtern zu lassen.
Weitere Informationen und Präventionstipps zum Thema Online-Betrug bietet die Polizei auf der Internetseite polizei-beratung.de.
Zuletzt aktualisiert am 6. Januar 2026, 16:54






































