Bad Bergzabern / Metropolregion Rhein-Neckar – Am späten Abend und in der Nacht zum Samstag ist es im Raum Bad Bergzabern zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, die jeweils durch Ausweichmanöver wegen plötzlich auftauchender Wildtiere verursacht wurden.
Gegen 22:50 Uhr verlor ein 45-jähriger Autofahrer auf der B48 zwischen Gleishorbach und Klingenmünster die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er einem Hasen ausweichen wollte. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, drehte sich und prallte schließlich gegen einen Baum.
Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 01:35 Uhr auf der B38 zwischen Dörrenbach und Bad Bergzabern. Dort wich eine 24-jährige Fahrerin einem querenden Fuchs aus. Ihr Fahrzeug kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin sowie ihr 22-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass gerade in der dunklen Jahreszeit mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen ist. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen, besonders aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein – insbesondere auf Wald- und Landstraßen.
Hinweis der Redaktion: Bei Wildwechsel gilt grundsätzlich: Lieber kontrolliert bremsen und die Spur halten, als durch riskante Ausweichmanöver sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
Zuletzt aktualisiert am 28. Dezember 2025, 20:52



































