Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – In der aktuellen Heizsaison warnt die Polizei erneut vor Betrugsfällen beim Online-Kauf von Heizöl. Hintergrund ist ein aktueller Fall aus Ludwigshafen: Am Samstag, 13. Dezember 2025, erstattete eine 53-jährige Frau Anzeige, nachdem sie Heizöl im Wert von rund 2.000 Euro über das Internet bestellt und den Betrag überwiesen hatte. Eine Lieferung erfolgte jedoch nicht.
Nach Angaben der Polizei nutzen Betrüger insbesondere in der kalten Jahreszeit die hohe Nachfrage nach Heizöl aus. Mit auffällig niedrigen Preisen und professionell wirkenden Internetseiten versuchen sie, Verbraucherinnen und Verbraucher zu Zahlungen zu bewegen. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Fakeshops, die nach Zahlungseingang nicht mehr erreichbar sind.
Worauf Verbraucher achten sollten
Um sich vor Heizölbetrug zu schützen, raten Polizei und Verbraucherschützer dazu, nur bei seriösen und überprüfbaren Händlern zu bestellen. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Transparenz des Anbieters – etwa ein vollständiges Impressum, erreichbare Kontaktmöglichkeiten und nachvollziehbare Kundenbewertungen. Hilfreich können auch neutrale Vergleichs- und Händlerplattformen sein, auf denen geprüfte Heizölhändler gelistet sind und Bewertungen eingesehen werden können. Dort finden sich häufig regional ansässige, teils seit Jahrzehnten etablierte Unternehmen, bei denen das Risiko eines Betrugs so gut wie ausgeschossen ist. Bei bekannten, lokalen Fachbetrieben mit festem Firmensitz und Kundenservice sind derartige Betrugsfälle nach Erfahrung von Verbraucherschützern praktisch ausgeschlossen.
Foto: Arthur Hauck KG aus Ludwigshafen
Als Beispiel für einen solchen lokal verwurzelten Fachbetrieb kann die Arthur Hauck KG aus Ludwigshafen genannt werden, ein traditionsreiches Unternehmen mit festem Firmensitz, persönlichem Kundenservice und langjähriger Erfahrung im Heizölhandel. Bei bekannten, regionalen Fachhändlern dieser Art sind Betrugsfälle nach Einschätzung von Verbraucherschützern praktisch ausgeschlossen.
Polizei bittet um Wachsamkeit
Die Polizei rät dringend davon ab, sich von extrem günstigen Preisen unter Zeitdruck setzen zu lassen. Im Zweifel sollten Angebote kritisch geprüft oder mit anderen Anbietern verglichen werden. Wer bereits Opfer eines Heizölbetrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle erstatten oder den Vorfall über die Online-Wache der Polizei Rheinland-Pfalz melden.
Zuletzt aktualisiert am 18. Dezember 2025, 13:47
































