
SÜW/Metropolregion Rhein-Neckar – „Jetzt ist es amtlich und die SüdpfalzDOCs können nun offiziell im Auftrag der Landkreise SÜW und
Germersheim sowie der Stadt Landau starten“, freuen sich Christoph Buttweiler
(Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Germersheim), Georg Kern (Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Südliche
Weinstraße) und Dr. Dominik Geißler (Oberbürgermeister Stadt Landau i. d. Pfalz) bei der
Unterzeichnung des Betrauungsaktes in Kandel. „Darüber sind wir froh, denn das Engagement der
SüdpfalzDOCs stellt einen wichtigen Baustein der Gesundheitsvorsorge in der Südpfalz dar.“
Die gemeinnützige Gesellschaft der SüdpfalzDOCs unterstützt junge Ärztinnen und Ärzte beim Start in
der Region, sorgt außerdem dafür, dass bestehende Praxen weitergeführt werden können und baut neue
Versorgungszentren auf. Auch die Weiterbildung von medizinischem Personal sowie Angebote zur
Gesundheitsvorsorge gehören dazu. Rund 250 Haus- sowie Fachärztinnen und -ärzte sind derzeit
Mitglied der SüdpfalzDOCs, einem schnell wachsenden Ärztenetzwerk
Die beiden Landkreise GER und SÜW sowie die Stadt Landau unterstützen mit den SüdpfalzDOCs nun
eine Organisation, die bislang nur als Verein engagiert war und sich nunmehr über die gGmbH (derzeit
in Gründung) noch professioneller aufstellt. Der dafür erforderliche sogenannte Betrauungsakt fand nun
am 26. November statt und ist seit 1. Dezember 2025 gültig – zunächst für zwei Jahre.
Die öffentlichen Verwaltungen haben das gemeinnützige Unternehmen mit diesem Akt
rechtsverbindlich damit betraut, bestimmte Aufgaben von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse zu
erbringen. Konkret sollen die SüdpfalzDOCS die medizinische Versorgung in ihrem räumlichen
Wirkungskreis fördern, um wirkungsvoll einer Unterversorgung entgegenzuwirken. Außerdem sollen sie
insbesondere jungen Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, im Arbeitnehmerstatus ärztlich tätig zu werden,
insbesondere dadurch, dass Medizinischen Versorgungszentren auf dem Gebiet der Kreise SÜW und
Germersheim sowie der Stadt Landau eingerichtet werden.
Sie sollen ferner Möglichkeiten für ältere, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte schaffen, ihre selbstständige Tätigkeit zu beenden, ohne ihre Praxis
schließen zu müssen und diese gegebenenfalls für eine Übergangszeit vor dem eigentlichen Ruhestand
als Angestellte oder Angestellter fortzuführen, womit sie den Erhalt der Praxen und die ärztliche
Versorgung fördern. Die zusätzliche Aus- und Weiterbildung von ärztlichem und nichtärztlichem
Personal wird ebenfalls als Aufgabe im Betrauungsakt definiert, um den personellen Nachwuchs in der
ambulanten medizinischen Versorgung sicherzustellen. Ebenso gehören Maßnahmen der
Patienteninformation und -schulung in gesundheitlichen Fragen dazu, insbesondere präventive
Schulungsmaßnahmen, um Kapazitätsengpässen bei der Versorgung auch auf diesem Wege zu
reduzieren.
Die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau unterstützen
die Arbeit der SüdpfalzDOCs finanziell, die beiden Landkreise mit jeweils bis zu 24.000 Euro, die Stadt
Landau mit bis zu 12.000 Euro jährlich – ebenfalls zunächst für zwei Jahre. Die entsprechenden
Zuwendungsbescheide für die erste Tranche werden derzeit von den einzelnen Verwaltungen (SÜW,
GER, LD) vorbereitet, sodass noch 2025 das erste öffentliche Geld an die SüdpfalzDOCs fließt.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße
sowie der Stadt Landau in der Pfalz.
Zuletzt aktualisiert am 16. Dezember 2025, 21:21



































