Ludwigshafen/Mainz/Morbach. Landeschef und Spitzenkandidat Gordon Schnieder schlug bei der Landesvertreterversammlung die Pflöcke für die kommenden Monate bis zum 22. März ein. Die Delegierten wählten ihn mit einem überragenden Ergebnis von 99,5 Prozent auf den ersten Platz der Landesliste.
Zu Beginn seiner Grundsatzrede betonte der 50-Jährige: „Wir spüren es doch alle: Wir sind in einer schwierigen Lage. Viele haben Angst um die Sicherheit in Europa, um ihren eigenen Arbeitsplatz, die Bildung ihrer Kinder oder ob die medizinische Versorgung vor Ort noch gesichert ist. Viele haben das Gefühl, dass unser Land nicht mehr in allen Teilen richtig funktioniert.“ In vielen Bereichen schwinde die Verlässlichkeit.
Schnieder stellte klar vor den 212 Delegierten klar: „Rheinland-Pfalz darf kein Land sein, das nur noch verwaltet wird. Wir brauchen einen Staat, der funktioniert.“ Es gehe darum, endlich wieder die Probleme der Menschen zu lösen. Man stehe an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte des Bundeslandes: „Entweder wir machen weiter so – mit Stillstand, mit Zögern, mit ‚irgendwann‘ – oder wir machen es endlich besser.“ Schnieder will das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen: „Alle werden spüren: „Da ist eine politische Kraft, die nicht nur redet, sondern endlich wieder anpackt!“
Der Landesregierung schickte Schnieder eine klare Botschaft zum Wahlkampf: „Uns wird die Luft nicht ausgehen. Diesmal laufen wir im Vollsprint auch über die Ziellinie hinüber“, rief der Spitzenkandidat dem begeisterten Saal zu.

Das Motto für 2026: „Weil’s jetzt gilt“
Der Wahlkampfslogan, den die Partei am Samstag erstmals präsentierte, steht genauso für Entschlossenheit. Die Landes-CDU geht mit „Weil’s jetzt gilt“ in das Rennen um das stärkste Wahlergebnis. CDU-Generalsekretär Johannes Steiniger: „Für uns ist klar, dass der Politikwechsel nicht länger warten kann. Rheinland-Pfalz braucht eine Politik, die Probleme endlich wieder ehrlich benennt und sie anpackt. Wir brauchen dringend wieder Mut zu echtem Fortschritt. Dieser Landesregierung sind die Ideen ausgegangen.“
Große Geschlossenheit bei der Landesliste
Die rund 450 Delegierten und Gäste stimmten am Vormittag außerdem über die Landesliste zur Landtagswahl ab. Gordon Schnieder erhielt auf dem Spitzenplatz 99,5% Prozent der Stimmen. Auf Platz 2 und 3 folgen Marion Schneid (96,5 Prozent) und Matthias Lammert (96 Prozent).
Bundeskanzler Friedrich Merz beim Landesparteitag
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz macht beim 77. Landesparteitag der CDU Rheinland-Pfalz im Hunsrück klar: Diese Landtagswahl wird für Rheinland-Pfalz zur Richtungsentscheidung. Deshalb wird er während des gesamten Wahlkampfes bis zum 22. März die rheinland-pfälzische Union noch öfter persönlich unterstützen. Unter den mehr als 200 Delegierten in Morbach sorgte der Kanzler für Begeisterung.
Friedrich Merz sagte Gordon Schnieder seine volle Unterstützung zu und machte klar:
„Die Partei ist so geschlossen, dass sie die allerbesten Chancen hat, wieder stärkste politische Kraft in Rheinland-Pfalz zu werden und die Regierung zu stellen. Dafür hat Gordon Schnieder die Unterstützung der gesamten CDU Deutschlands.“
Merz wünsche sich eine starke CDU, die in der Landesregierung auch den Kurs der Bundesregierung unterstützt. „Es ist unsere Verpflichtung dafür zu sorgen, dass unsere Kinder die gleiche Chance haben, so großzuwerden, so in Freiheit zu leben, wie wir sie hatten. Das ist die politische Aufgabe einer starken CDU.“
Quelle CDU Landesverband Rheinland-Pfalz
Zuletzt aktualisiert am 16. November 2025, 09:18



































