Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar. Einen nahestehenden Menschen zu verlieren, löst starke emotionale Reaktionen aus, sei es offen oder verdeckt. Für diese Menschen bietet Dipl. Psych. Helmuth Bühler (Heidelberg) eine monatlich stattfindende geleitete Trauergruppe an. Sie steht unter dem Titel „Und nichts ist mehr so, wie es war!“ und findet das nächste Mal am Donnerstag, 11.12. von 19:30 bis 21:30 im Gemeindehaus der Evangelischen Matthäusgemeinde Heidelberg – Ziegelhausen, Mühlweg 10, statt. Veranstalter sind die Matthäusgemeinde und die Evangelische Erwachsenenbildung Heidelberg. Eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich.
Die Erfahrung zeigt, dass sich individuell unterschiedliche Trauerreaktionen weder an eine festgelegte Zeit, einen klar umgrenzten Ort, noch an eine einheitliche Form halten. Das Trauerverhalten unterscheidet sich auch häufig bei Männern und Frauen. Trauerschmerz und Trauersehnsucht können sowohl das private, als auch das berufliche Nebeneinander nachhaltig beeinflussen, ja erschweren. Ihre Trauer zu zeigen ist für viele Menschen nach wie vor schwierig. Sie befürchten Unverständnis bis hin zu direkter sozialer Ausgrenzung. Menschen, die erleben, dass ihre Gefühle nicht als Schwäche verurteilt, sondern anerkannt werden, können leichter zu diesen stehen und sich ihrem Umfeld gegenüber öffnen. Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen können Sie in einer Trauergruppe wieder Schutz und Halt finden. Der einfühlsame Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit anderen Trauernden eröffnet Wege aus der lähmenden Hilflosigkeit und dem sozialen Rückzug. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Termin. Die Anmeldung zu der Gruppe ist im Pfarrbüro der Matthäusgemeinde, Tel. 06221 – 800316 möglich. Dort können bei Bedarf auch Vorgespräche mit dem Referenten ausgemacht werden
Foto: Grab auf dem protestantischen Friedhof in Rom. Copyright Lucius Commons
Quelle: Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung Heidelberg
Zuletzt aktualisiert am 14. November 2025, 09:05



































