Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Wer kennt ihn nicht – den heiligen Martin? Den römischen Soldaten im 4. Jahrhundert, der für seine Nächstenliebe berühmt wurde. Warum? Weil er an einem eiskalten Wintertag seinen warmen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte – einfach so, ohne groß zu zögern. Als er später Christus in eben diesem halben Mantel in einem Traum sieht, verändert ihn das komplett: Er lässt das Militär hinter sich, wird Mönch und schließlich Bischof von Tours. Wenn am 11. November – dem Martinstag – Kinder bei den zahlreichen St. Martinsumzügen, Lichter in ihren selbst gebastelten Laternen durch die Straßen tragen – erinnern sie daran, dass Teilen und Mitgefühl die Welt heller machen.
TRADITIONELL
Innenstadt: So leuchten zahlreiche Martinslaternen beispielsweise am 11. November um 17 Uhr in und um die Jesuitenkirche. Dort wird Dekan Karl Jung mit den Kleinsten feiern und im Anschluss gemeinsam mit vielen hundert Familien selbstverständlich auch mit eigener Laterne Martins Licht der Nächstenliebe vorbei am Schillerplatz, durch die Quadrate bis zur Jungbuschhalle tragen.
Franklin: Einen ökumenischen Umzug des „YChurch – Kirche auf FRANKLIN“-Teams gibt es am Martinstag ab 17 Uhr im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin. Treffpunkt hierfür ist an der Panzerhalle.
Neckarau: Einen großen traditionellen St. Martinsumzug gibt es am 11. November ab 17 Uhr auch in Mannheim- Neckarau. Mit dabei beim von der Interessengemeinschaft Neckarauer Vereine organisierten Zug sind unter anderem Minstrant:innen der Seelsorgeeinheit Mannheim-Südwest mit dem Martinsspiel. Los geht es im August-Bebel-Park und ab 17.30 Uhr schlängelt sich der Zug bis in den Hof des Bach-Gymnasiums.
Neckarstadt: „St. Martin war ein guter Mann“, tönt es dann nochmals am Samstag, 15. November, in der Mannheimer Neckarstadt. Nach der Martinsandacht – diese beginnt um 17 Uhr – in der St. Bonifatius-Kirche (Friedrich-Ebert-Straße) ziehen Kinder und Familien mit ihren bunten Laternen vom Haupteingang der Kirche durch den Stadtteil bis in den Pfarrhof. Dort gibt es Martinsmänner für die Kinder. Bei schlechtem Wetter sind sie noch in den Gemeindesaal eingeladen.
INDIVIDUELL
Almenhof: Ein „Lichtermeer zu Martins Ehr’“ entsteht schon am Abend des 9. November nach der Kinderabendkirche mit dem Kinder- und Jugendchor die Ohrwürmer um 17 Uhr auf den Stufen der Maria-Hilf-Kirche auf dem Almenhof. Organisiert wird die Lichtspur vom Team „Familie Mittendrin“ der Kirchengemeinde. Menschen jeden Alters sind eingeladen, ein Windlicht – verziert oder schlicht – im Gedenken an den Heiligen Martin und seine selbstlose Tat vor der Kirche abzustellen. Alle Windlichter können in den Folgetagen wieder im Foyer der Kirche abgeholt werden.
Käfertal: Ökumenisch ist der Martins-Stationenweg rund um die Kirche St. Laurentius und durch Käfertal. Unterstützt vom Kinderheim St. Josef, dem Familienzentrum St. Laurentius und der evangelischen Unionsgemeinde hat das Team „miteinanderKirche“ eine Entdeckerspur für Kinder und deren Familien vorbereitet, auf der sie St. Martin ganz individuell auf die Spur kommen können. Es warten Filme, Musik, Mitmachstationen und Überraschungen am 11. November – zwischen 17 und 19 Uhr auf die Martins-Entdecker. Informationen über den Weg stehen auf der Homepage www.sse-maria-magdalena.de bereit oder man beginnt einfach an der Kirche St. Laurentius (Wormser Str. 9-11). Ganz wichtig: Laterne nicht vergessen. schu/ Bild: kathma/Schuhmann
Quelle: Katholische Kirche in Mannheim
Zuletzt aktualisiert am 10. November 2025, 09:16



































