
Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar – Evangelische Kirche stellt ihre qualifizierte Seelsorge in den Mittelpunkt
Seelsorge im realen Leben ist oft unbeachtet, aber viel nachgefragt. Sie ist
für die Menschen da, findet in den unterschiedlichsten Situationen und Kontexten statt. Als Kernauf-
gabe der Kirche bietet sie allen Menschen einen inneren Begegnungsraum. Jetzt stellen Plakate und
Postkarten, mit denen die Evangelische Kirche Mannheim diesen ‚Markenkern‘ nach außen trägt,
ihren Wert in den Mittelpunkt. Mit dem Motto „Nicht ohne – unsere Seelsorge“ werden sie ab Anfang
November in den Gottesdiensten und Gemeinden verteilt. Dazu findet am Sonntag, 2. November,
um 10 Uhr in der Markuskirche (Almenhof) ein Themengottesdienst mit Pfarrerin Susanne
Komorowski statt.
Kirche ist Seelsorge. Selbstverständliches wieder sichtbarer machen
„Seelsorge ist die Kernaufgabe von Kirche“, sagt Dekanstellvertreterin Anne Ressel von der Seel-
sorge-Fachgruppe der Evangelischen Kirche Mannheim. „Insofern ist sie selbstverständlich. Und
was allzu selbstverständlich ist, kommt selten zur Sprache und wird leicht übersehen. Deshalb wol-
len wir unsere Seelsorge sichtbar machen und verstärkt ins Spiel und ins Gespräch bringen.“ Es
gelte, den Schatz der Seelsorge stärker ins Licht zu stellen.
Zuhören, begleiten, Halt geben
Das Motto „Nicht ohne – unsere Seelsorge“ wirkt dabei in zwei Richtungen: Kirche gibt es nicht ohne
Seelsorge. Und Seelsorge ist nicht ohne – sie verlangt hohe Kompetenz und Qualität. Sie ist da,
wenn jemand zum Reden, zum Zuhören gebraucht wird rund um die großen und kleinen Fragen des
Lebens oder bei Krisen und Problemen im Privaten oder Beruflichen. Denn was auch immer belastet
– es kann leichter werden, wenn man es teilt. Seelsorge, die vertraulich und meist unter vier Augen
erfolgt, bewertet nicht. Sie erfolgt mit der Haltung, dass jeder Mensch ein geliebtes Kind Gottes ist.
Die acht Motive zeigen exemplarisch Situationen und Haltungen auf: „Da sein – ohne Wenn und
Aber“, „Zuhören – ohne Reinreden“, „Verständnis – ohne Worte“, „Stütze – ohne Formular“ oder
„Hand halten – ohne Handaufhalten“, lauten einige der Motive. Ein QR-Code verweist auf konkrete
Unterstützung und Ansprechpersonen.
Seelsorge ist der Herzschlag der Kirche
Für Pfarrerin Susanne Komorowski, die am 2. November zu „nicht ohne – unsere Seelsorge“ einen
Themengottesdienst hält, ist jeder Gottesdienst auch Seelsorge. Wie das gerade die Heilungstexte
der Bibel verdeutlichen, darüber spricht sie in ihrer Predigt.
„Ich habe Zeit für Sie – was haben Sie auf dem Herzen“
Seelsorglich sind bei der Evangelischen Kirche Mannheim mehr als 50 Pfarrer:innen und Diakon:in-
nen sowie hoch qualifizierte Ehrenamtliche in den Arbeitsfeldern der Kirche und ihrer Diakonie für
die Menschen da. In den Stadtteilen und Gemeinden, in Schulen, Krankenhäusern und anderen Ein-
richtungen und helfenden Diensten. Allein in der TelefonSeelsorge Rhein-Neckar engagieren sich
mehr als 150 Ehrenamtliche.
„Die Menschen können und sollen uns als Seelsorgende in Anspruch nehmen“, sagt Pfarrerin
Komorowski, „wir sind für sie da“, und das unabhängig von Kirchenmitgliedschaft oder Religionszu-
gehörigkeit. Infos unter www.ekma.de/seelsorge. (dv)
BU: Dekanstellvertreterin Anne Ressel mit einem der Seelsorge-Plakate, Foto: ekma/deVos
Quelle: Evangelische Kirche in Mannheim
Zuletzt aktualisiert am 25. Oktober 2025, 11:25






































