
Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar – Weichen für die Katholische Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian Mannheim gestellt
Die Katholikinnen und Katholiken in Mannheim, Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim haben die Weichen für
2026 gestellt. Am Wochenende haben sie ihren Pfarreirat für ihre Katholische
Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian gewählt. „Die Atmosphäre in den
Wahllokalen und am Wahlabend war durchweg positiv – ein deutliches Zeichen für den
guten Geist, der unsere neue Pfarrei St. Sebastian prägt“, betont Wahlvorstand und
Leitender Referent Matthias Leis.
Gewählt wurde in insgesamt sieben Stimmbezirken – im Zuschnitt der aktuellen
Seelsorgeeinheiten. Laut dem vorläufigen Wahlergebnis erhielten diese Kandidierenden
für das 25-köpfige Gremium die meisten Stimmen in ihren Stimmbezirken: Dr. Angelika
Pfützer (530 Stimmen), Ulrike Ring (507 Stimmen), Tobias Hettinger (465 Stimmen),
Bernhard Röser (513 Stimmen), Kirsten Jeske (486 Stimmen). Zu den gewählten
Mitgliedern, die künftig mitentscheiden, zählen außerdem: Andreas Baudisch, Margot
Brandes, Michael Dommberger, Matthias Geiger, Daniel Gérard, Winfried Glocker, Uwe
Grundei, Raimund Helfert, Bernhard Hübner, Martin Koch, Dr. Katharina Kohlbrenner,
Bernd Konetschny, Niklas-Elija Kremer, Clemens Paulus, Adrian Slota, Uwe Stollmayer,
Mathias Vahle, Sabine Walter, Lucas-Elias Werlein und Stefan Wiemers. Gegen das
vorläufige Wahlergebnis kann jede/r Wahlberechtigte beim Wahlvorstand innerhalb einer
Frist von einer Woche nach der öffentlichen Bekanntmachung schriftlich Einspruch
einlegen.
Der neue Pfarreirat wird sich in den kommenden Wochen konstituieren. Die Amtszeit der
Ratsmitglieder beträgt fünf Jahre und beginnt am 1. Januar 2026 – zeitgleich mit dem
Start der Katholischen Kirchengemeinde Mannheim, Pfarrei St. Sebastian. Der
neugewählte Pfarreirat spielt eine entscheidende Rolle in der Mitgestaltung des
kirchlichen Lebens. Die Mitglieder bringen Ideen ein, setzten Schwerpunkte und vertreten
die Anliegen der Gläubigen in ihrer Gemeinde. Dadurch tragen sie maßgeblich zu einem
lebendigen und dynamischen Kirchenleben bei. Hierbei wird der Pfarreirat eng mit der
Pfarreileitung zusammenarbeiten.
Wahlbeteiligung
Von insgesamt 67.257 wahlberechtigten Katholikinnen und Katholiken gaben 3.672 ihre
Stimmen ab, davon 2.079 online, 529 per Briefwahl und 1.064 im Wahllokal. Dies
entspricht einer Wahlbeteiligung von 5,45 Prozent. Das Wählerengagement variierte
dabei je nach Stimmbezirk: Die höchste Wahlbeteiligung mit 8,3 Prozent verzeichnete der
Stimmbezirk St. Martin (Seckenheim, Edingen-Neckarhausen, Friedrichsfeld). Ebenfalls
im vorderen Feld platziert sich der Stimmbezirk Südwest (Almenhof, Neckarau,
Lindenhof) – hier lag die Wahlbeteiligung bei 6,6 Prozent. Dahinter folgen mit 6,2 Prozent
der Stimmberechtigten im Stimmbezirk Mannheim Maria Magdalena (Feudenheim,
Franklin, Ilvesheim, Käfertal, Vogelstang, Wallstadt) dem Wahlaufruf. Das Mittelfeld teilen
sich die Stimmbezirke Mannheim Süd (Casterfeld, Pfingstberg, Rheinau) mit 5,0 Prozent,
Johannes XXIII (Innenstadt, Jungbusch, Neuostheim/Neuhermsheim,
Schwetzingerstadt/Oststadt) mit 4,9 Prozent sowie im Stimmbezirk der Seelsorgeeinheit
Mannheim Nord (Blumenau, Gartenstadt, Sandhofen, Schönau, Waldhof) mit 4,5 Prozent.
Schlusslicht bildet der Stimmbezirk Neckarstadt mit lediglich 3,3 Prozent.
Trotz der insgesamt niedrigen Wahlbeteiligung zeigt sich Leis zufrieden mit dem Ablauf
der Wahl und dem Einsatz aller Beteiligten: „Erfreulich war, dass die Stimmauszählung
problemlos und zügig verlief. Mein besonderer Dank gilt daher dem Wahlvorstand sowie
allen Helferinnen und Helfern, deren Einsatz und Engagement den reibungslosen Ablauf
der Pfarreiratswahl ermöglicht haben“, so Leis. (Daniel Siegel/Cordula Schuhmann)
BU: Wahlvorstand Matthias Leis koordinierte mit seinem Team die Stimmauszählung am
Wahlabend. Bild: Daniel Siegel
Quelle: Katholisches Stadtdekanat Mannheim
Zuletzt aktualisiert am 21. Oktober 2025, 21:15



































