
Landau/Metropolregion Rhein-Neckar – Erinnern und im Austausch bleiben: Am Dienstag, 1. Oktober, um 18 Uhr, findet
eine besondere Veranstaltung im Alten Kaufhaus in Landau statt.
Die Nachfahren der Familie von Anne Frank, Hannah-Milena und Leyb Elias,
berichten in einem offenen Gespräch von ihrer persönlichen Familiengeschichte
und sprechen darüber, wie die Erinnerung an Anne Frank heute in der jungen
Generation weiterlebt – und welche Verantwortung sich daraus für unsere
Gesellschaft ergibt.
Im Mittelpunkt des Abends stehen eine Lesung aus dem Tagebuch der Anne
Frank sowie aus dem Buch „Grüße und Küsse an alle. Die Geschichte der Familie
von Anne Frank“ von Mirjam Pressler und Gerti Elias. Anschließend gibt es Raum
für ein Gespräch mit dem Publikum. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Auch das Stadtarchiv Landau ist beteiligt und stellt den historischen Bezug der
Familie Frank zur Südpfalz her: Das Anwesen in der Kaufhausgasse 9 gehörte ab
den 1870er-Jahren dem Urgroßvater Anne Franks, Zacharias Frank. Nach der
Sanierung und Wiedereröffnung im Jahr 1987 wurde es als Frank-Loebsches Haus
bekannt und ist seither ein lebendiger Ort für Erinnerungskultur und
gesellschaftlichen Dialog.
Veranstalter des Abends ist der Verein Kulturzentrum Altstadt e.V. in
Kooperation mit dem Stadtarchiv Landau. „Wir möchten die Vergangenheit
nicht nur bewahren, sondern für kommende Generationen lebendig machen“,
so der Verein. Musikalisch begleitet wird der Abend von Michael Letzel am
Akkordeon. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Sparkasse Südpfalz.
Bildunterschrift: Die beiden Enkelkinder von Anne Franks Cousin Buddy Elias,
Leyb und Hannah-Milena Elias. (Quelle: Thomas Engelberg)
Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2025, 21:09

































