Speyer / Metropolregion Rhein-Neckar. Die Frauen des JSV Speyer gehen mit einer denkbar ungünstigen Ausgangslage in die Play-Offs um die Finalrunde in der Judo-Bundesliga. Krankheiten und Verletzungen sowie die Teilnahme einiger Kämpferinnen an einem Trainingslager in Japan haben den Kader vom Teamchefin Nadine Lautenschläger erheblich dezimiert, so dass möglicherweise in einigen Gewichtsklassen keine Kämpferinnen zur Verfügung stehen werden. „Da spielt uns das Glück leider nicht in die Karten – Es sieht ziemlich düster aus. Aber vielleicht haben andere Teams gerade die gleichen Probleme. Natürlich ist es unser Ziel, es den Männern nachzumachen und zusammen mit ihnen zum Final Four nach Wuppertal zu fahren. Wir sind ja amtierender Deutscher Meister. Aber das nützt nichts, wenn man nicht am Wettkampftag sein stärkstes Team auf die Matte schicken kann“, so die Speyerer Teamchefin.
Zwar sind einige bewährte Leistungsträgerinnen wie die Ballhaus-Schwestern und die niederländischen Top-Kämpferinnen aus dem Speyerer Kader auf jeden Fall dabei, doch ohne etatmäßige Kämpferinnen in einigen Gewichtsklassen wird es schwieriger als sonst, in den Duellen gegen den Dauerrivalen Backnang sowie den Teams aus Berlin und Spremberg zu bestehen und eines der beiden Tickets fürs Finalturnier zu ergattern.

„Natürlich werden alle, die da sind, alles geben, um das Beste rauszuholen, und ich stehe hinter meinem Team und wenns sein muss stelle ich mich auch vor ihnen. Wir hoffen auf die Unterstützung unserer Fans, hoffentlich fahren viele mit und geben uns mit ihrer Unterstützung einen zusätzlich Schub“, so die JSV-Teamchefin abschließend.
Kampfbeginn in der Backnanger Murrtal-Arena (Jahnstr. 15, 71522 Backnang) ist um 11.30 Uhr – die vier teilnehmenden Teams kämpfen mit Hin- und Rückrunde jeweils im Modus „Jeder gegen Jeden“ und die besten zwei qualifizieren sich fürs Finale. Speyer kämpft zunächst gegen die Gastgeberinnen, dann gegen Asahi Spremberg und abschließend gegen das Team aus Berlin.
Fotos:Speyerer Kämpferinnen (jeweils in Blau) Amber Gersjes und Özlem Gülmez .
Quelle JSV Speyer
Zuletzt aktualisiert am 5. September 2025, 10:44






































