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Versorgt zu Hause MD Medicus Holding

Ludwigshafen – MD Medicus, Hochschule- und Klinikum Ludwigshafen starten Pilotprojekt „Versorgt zu Hause“

FOTO: Frank Ratzlaff MD Medicus, Prof. Dr. Klaus Blettner Hochschule, und Jan Stanslowski Klinikum Ludwigshafen (v.l.n.r)
Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Mit dem Pilotprojekt „Versorgt zu Hause“ setzen die Ludwigshafener Firma MD Medicus Holding, die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft sowie das Klinikum Ludwigshafen (KliLu) gemeinsam neue Maßstäbe für die sektorenübergreifende Versorgung älterer Menschen. Ziel ist es, Patient*innen nach einem Krankenhausaufenthalt einen reibungslosen Übergang in die häusliche Pflege zu ermöglichen – durch klar definierte Abläufe, feste Ansprechpartner*innen und digitale Unterstützungsangebote. Wissenschaftlich begleitete wird das Projekt von Prof. Dr. Klaus Blettner von der Hochschule für Wissenschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, der dort die Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing innehat.

„Die Notwendigkeit neuer Versorgungskonzepte ist unübersehbar“, sagt Frank Ratzlaff, Geschäftsführer von MD Medicus. Ende 2023 lebten in Deutschland rund 5,7 Millionen pflegebedürftige Menschen, von denen 86 Prozent zu Hause versorgt wurden. Bis 2049 wird ein zusätzlicher Bedarf von bis zu 690.000 Pflegekräften prognostiziert.

MD Medicus und die Hochschule für Wissenschaft und Gesellschaft setzen genau dort an: Unter dem Projektnamen „Versorgt zu Hause“ haben sie ein Konzept entwickelt, das es Patient*innen ermöglicht, das Krankenhaus früher zu verlassen und in der Folge länger zu Hause im vertrauten Umfeld zu bleiben, um auch die Unterbringung in eine der stationären Pflegeeinrichtung deutlich hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden.

Die häusliche Betreuung ist individuell nach ihren Bedürfnissen nahtlos an den Krankenhausaufenthalt angegliedert. Die Voraussetzungen hierfür werden dabei noch während des Klinikaufenthalts geschaffen. Denn hier werden Bedarfe und Risiken systematisch erfasst.

Erprobt wurde das Konzept im Klinikum Ludwigshafen. In der dortigen Rheumatologie, in der Nephrologie sowie in der Pneumologie wurden Patient*innen mit sogenannten Drehtüreffekten – also Betroffene, die nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus aufgrund unzureichender Nachsorge oder fehlender Unterstützung bald wieder stationär aufgenommen werden müsse – betreut.

Wissenschaftlicher Beitrag: Künstliche Intelligenz

Einen besonderen Impuls erhielt das Projekt durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Blettner von der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Zusammen mit seinem Team brachte er seine Expertise in Künstlicher Intelligenz ein. Dazu gehörten KI-gestützte Analysen zur Risikoerkennung, zu Wiedereinweisungsrisiken und Frühwarnsysteme für kritische Situationen. „Die Pilotphase erfolgt unter strengsten wissenschaftlichen Kriterien und konzentriert sich auf zentrale Qualitätsindikatoren – allesamt unter strikter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben“, sagt Prof. Dr. Klaus Blettner. Diese sind:

· 30-Tage-Wiedereinweisungen

· Ungeplante Notaufnahmen pro 100 Teilnehmende

· Zeit bis zur Erstversorgung zu Hause

· Zeit bis zur Bereitstellung verordneter Leistungen

· Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Diensten

Strukturierte Übergänge und digitale Unterstützung – Erfolg bestätigt Pilotprojekt

„Definitiv profitieren alle von der Beratung und dem Austausch“, bilanziert der geschäftsführende Oberarzt der Medizinischen Klinik B des KliLu Dr. Armin Schwarz. Der gemeinsam mit Patient*innen, Angehörigen sowie dem ärztlichen und dem pflegerischen Dienst entstehende individuell Versorgungsplan habe schon jetzt bei mehreren Patient*innen zu einer verkürzten Krankenhausaufenthaltsdauer geführt.

„Das Projekt ‚Versorgt zu Hause‘ in dieser Vielfältigkeit umzusetzen, war nur möglich durch die wertvolle Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Blettner und dem KliLu, die es ermöglicht, Patient*innen zu Hause mit noch weniger Risiken und umfassender im Alltag zu betreuen“, so Frank Ratzlaff. „Über die Bedeutung der notwendigen Pflege durch die Pflegedienste hinaus, ergänzt MD Medicus mit eigenen Ärzt*innen und weiteren medizinischem Fachpersonal rund um die Uhr in stets erreichbaren Servicezentralen die Patient*innen, wobei hier die Telemedizin, Digitalisierung sowie zeitnah verfügbare ärztliche Videosprechstunden bis hin zur Rezeptverordnung und der Organisation zur Lieferung von Medikamenten eine zunehmende Rolle einnehmen“, so Ratzlaff weiter.

Für eine begrenzte Teilnehmerzahl, die auch die ergänzenden Leistungen in Anspruch nehmen kann, ist die Mitwirkung über die Projektzeit kostenlos möglich. Zur wissenschaftlichen Auswertung ist nach dem Projekt eine kurze telefonische Befragung erwünscht. Nähere Informationen unter 0621-540-0-1218.

MD Medicus Unternehmensgruppe

Die MD Medicus Unternehmensgruppe mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein zählt in Deutschland zu den führenden Anbietern medizinischer Assistance- und Telemedizin-Leistungen. Das Unternehmen beschäftigt über 320 Mitarbeitende und berät in 22 Fremdsprachen; die Gruppe umfasst mehr als 20 spezialisierte Tochtergesellschaften, darunter eine Ärztegesellschaft mit über 90 (Fach-)Ärzten. Damit unterstreicht das Unternehmen seine marktführende Stellung in der medizinischen Assistance im deutschsprachigen Raum und weltweit. MD Medicus ist Partner und Mitgesellschafter der International Assistance Group (IAG), der weltweit größten unabhängigen Allianz mit 160 Niederlassungen in mehr als 200 Ländern der Welt. Über 2,3 Millionen medizinische und pflegerische Einrichtungen und Partner etc. gehören im In- und Ausland zum Netzwerk der MD Medicus Unternehmensgruppe.

Über die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gemeinnützige GmbH

Das Klinikum Ludwigshafen ist das drittgrößte Krankenhaus in Rheinland-Pfalz und ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Es verfügt über 1.010 Betten und umfasst 17 Kliniken, fünf medizinische Institute, zehn zertifizierte Tumorzentren, zehn zertifizierte Zentren sowie zwölf Kompetenzzentren. Mit rund 3.500 Beschäftigten ist das KliLu der viertgrößte Arbeitgeber in der Rhein-Stadt. Es befindet sich in städtischer Trägerschaft und ist seit 1995 eine gemeinnützige GmbH. Zudem dient es als akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Zuletzt aktualisiert am 2. September 2025, 19:11

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