
Literarische Sollbruchstellen „That’s how the light gets in“
In diesen schwierigen Zeiten, in denen sowohl geopolitische als auch innenpolitische Krisen vielen Menschen Sorgen bereiten, will das Festival ein Ort sein, an dem Kunst die Menschen zusammenbringt und den Blick weitet. Literatinnen und Literaten fordern heraus, erzählen und erfinden Geschichten oder erweitern mit ihren Perspektiven den Blick auf die Gegenwart und das Weltgeschehen. Der Dichter und Sänger Leonard Cohen verfasste für seinen Song „Anthem“ die poetischen Zeilen: „There´s a crack, a crack in everything. That´s how the light gets in.” Diese Songzeilen erzählen von Kraft
des Einzelnen, gerade in der Verletzlichkeit zur eigenen Stärke zu finden. Sie erzählen auch von der Kraft der Kunst, die aus den Brüchen in uns und den Brüchen um uns herum etwas Neues zu schaffen vermag. „So soll das Festival dieses Jahr seinen Besucherinnen und Besuchern Momente schenken, durch die – gerade auch in diesen manchmal dunkel wirkenden Zeiten – das Licht in unser Leben und den Alltag einfällt“, so die Kuratorin Jagoda Marinic.
Ein vielfältiges Literaturprogramm mit einem fantastischen Start und preisgekrönten Autorinnen
Die beste Voraussetzung für unvergessliche Abende sind herausragende Gäste auf der Bühne, und so bilden naturgemäß auch dieses Jahr die Autorinnen und Autoren das Herz des Festivals. Sie reisen nach Heidelberg an um ihrem Publikum zu begegnen, wie etwa die Weltbestsellerautorin Cornelia Funke , die ihr Versprechen hält, das sie letzten Jahr den Kindern und Jugendlichen während ihrer Online-Lesung im Festivalzelt gab. Dieses Jahr verlässt sie ihr traumartiges Künstlerprojekt in der Toskana an, um ihren Fans persönlich zu begegnen. Mit ihr gestaltet das Festivalteam einen Eröffnungstag für Familien und Literaturbegeisterte am 29. Juni 2025. Aus Frankreich reisen die Autoren Didier Eribon und Edouard Louis an, um im Dialog miteinander ihre Werke und ihren Blick auf die großen sozialen Fragen unserer Zeit zu erkunden. Durch den Abend führen zwei profilierte Kennerinnen ihrer Werke: Die Übersetzerin Sonja Finck und die ZeitJournalistin Vanessa Vu. Die Gewinnerin des deutschen Buchpreises Martina Hefter kommt endlich mit Ihrem Bestseller „Hey guten Morgen, wie geht es dir“ nach Heidelberg, die italienische Autorin Francesca Melandri mit ihrem viel beachteten und mit zahlreichen europäischen Preisen bedachten Buch „Kalte Füße“. Die österreichische Autorin und Regisseurin Marlene Streeruwitz präsentiert ihren neu erschienenen Roman „Auflösungen.“
Das Finale Spezial mit Jonathan Meese
Der letzte Festivaltag präsentiert „die Liebe“ – in Gestalt des „Gesamtkunstwerks Deutschland“ mit dem Künstler Jonathan Meese. Meese ist nicht nur einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Künstler, er schreibt auch Texte. Wie Jonathan Meese durch eine Art „Diktatur der Kunst“ das Licht in die Zukunft der Menschheit bringen möchte, das wird er auf der feeLit in Heidelberg erzählen.
Informationen über das Programm, Uhrzeiten und Tickets finden Sie unter www.feeLit.de.
Anreise
Die Veranstaltungsstätte halle02 ist verkehrsgünstig direkt neben dem Heidelberger
Hauptbahnhof gelegen, Parkplätze sind zahlreich vorhanden
Aus Karlsruhe: 35 min mit dem Zug (direkt)
Aus Stuttgart: 45 min mit dem Zug (direkt)
Aus Frankfurt: 50 min mit dem Zug (direkt)
Aus Mainz: 1 h mit dem Zug
Aus Köln: 1h 40 min mit dem Zug
Aus Strasbourg: 1h 45 mit dem Zug
Für weitere Informationen:
feeLit. Internationales Literaturfestival Heidelberg
Stadt Heidelberg
Hauptstraße 106
69117 Heidelberg
Tel. 06221-5834853 (vormittags)
feelit@heidelberg.de
Quelle: feeLit. Internationales Literaturfestival Heidelberg
Zuletzt aktualisiert am 27. Juni 2025, 17:23

































