
Aktiv für Kinderinteressen in den Heidelberger Stadtteilen: Die Kinderbeauftragten mit Oberbürgermeister Eckart Würzner (Reihe vorne, 3.v.l.) und Bürgermeisterin Stefanie Jansen (Reihe vorne, 1.v.r.). Foto: Felix Bäcker
„Ihre ehrenamtliche Arbeit für Kinder ist sehr wichtig“, betonte Oberbürgermeister Eckart Würzner. Mit Blick auf den Haushalt sagte er: „Die Stadt hat in den letzten Jahren einen großen Schwerpunkt im Bereich der Kinder und Jugendlichen gesetzt. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Kinder und Jugendliche in Heidelberg sind die höchsten im Land. Wir sind hier im deutschlandweiten Vergleich super aufgestellt und ich werde alles dafür tun, dass das so bleibt.“ Ziel sei deshalb, auch in der aktuell angespannten Haushaltslage das Niveau von 2024 zu halten.
Neuer Blick und langjährige Erfahrung
Zahlreiche neue Gesichter gibt es bei den 30 Kinderbeauftragten: zu den 17 bereits erfahrenen sind 13 neue Kinderbeauftragte hinzugekommen. „Eine gute Mischung“, findet Bürgermeisterin Stefanie Jansen, „so ergänzen sich Erfahrung und neue Ideen in diesem wichtigen Ehrenamt“. Sie dankte insbesondere den Kinderbeauftragten, die sich bereits seit zehn beziehungsweise 15 Jahren für die Jüngsten im Stadtteil engagieren: Gisela Lasser, Ellen Möller, Frank Kischkel, Daniela Micol, Dagmar Trippo, Annette Hügle, Thorsten Röver und Christine Lehlbach.
Kinderbeauftragte seit 1996 in Heidelberg aktiv
Ehrenamtlich tätige Kinderbeauftragte gibt es in Heidelberg seit 1996, jeweils zwei in jedem Stadtteil. Sie sind das Sprachrohr der Kinder und nehmen sich deren Anliegen an. Ihr Auftrag ist es, als Bindeglied zwischen dem Stadtteil und der Verwaltung zu fungieren. Kinderbeauftragte bringen sich bereits seit vielen Jahren in den Bezirksbeiräten ein. Seit Ende 2023 sind sie auch in den für sie relevanten Ausschüssen des Gemeinderats vertreten und damit noch stärker in die kommunalpolitische Arbeit eingebunden. Durch ihre Nähe zu den Menschen im Stadtteil sowie durch ihre Ortskenntnis sind sie ein wichtiger Partner für die Verwaltung. Ob Spielplätze, Verkehr oder Kinderstadtplan – die Themen sind vielfältig und betreffen ganz unterschiedliche Bereiche und Fachämter. Die Amtszeit der Kinderbeauftragten entspricht der Dauer der Amtszeit des Bezirksbeirates in den Stadtteilen, also fünf Jahre.
Das sind die Kinderbeauftragten in den Stadtteilen:
• Altstadt: Gisela Lasser / Ellen Möller (stellvertretend)
• Bahnstadt: Dr. Anna Hartenstein / Dr. Miriam Botros (stellvertretend)
• Bergheim: Marissa Dietrich / Melanie Hund (stellvertretend)
• Boxberg: Ralf Kelle / Dr. Steffen Wunderlich (stellvertretend)
• Emmertsgrund: Margarita Sirotkin / Eva Dworatzek-Josephy (stellvertretend)
• Handschuhsheim: Klaus-Dieter Pajonk / Dr. Ines Brösse (stellvertretend)
• Kirchheim: Andreas Häfner / Nicole Patricia Jäger (stellvertretend)
• Neuenheim: Dr. Frank Kischkel / Tassilo Heller (stellvertretend)
• Pfaffengrund: Jasmin-Warda Gradt / Angelina Decker (stellvertretend)
• Rohrbach: Barbara Pfeiffer / Corinna Weidenhammer (stellvertretend)
• Schlierbach: Daniela Micol / Dagmar Trippo (stellvertretend
• Südstadt: Catalina Tornero Haldon / Charlotte Cibella (stellvertretend)
• Weststadt: Annette Hügle / Dr. Lukas Pfäffle (stellvertretend)
• Wieblingen: Thorsten Röver / Christine Lehlbach (stellvertretend)
• Ziegelhausen: Daniela von Dahl / Ulrike Bliß (stellvertretend)
Anregungen, Fragen und Wünsche können entweder direkt an die Kinderbeauftragten oder über die zentrale Koordinationsstelle bei der Stadt Heidelberg per E-Mail an kinderbeauftragte@heidelberg.de gerichtet werden. Infos und Kontaktdaten der Kinderbeauftragten gibt es online unter www.heidelberg.de/Kinderbeauftragte.
Quelle: Stadt Heidelberg
Zuletzt aktualisiert am 26. März 2025, 13:13









































