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Heidelberg – Gesund arbeiten im Handwerk mit Exoskeletten – Workshop im „Living Lab für tragbare Technologien“

Exoskelette können beispielsweise den Rücken, die Schultern oder – wie hier auf dem Foto zu sehen ein Exoskelett der Forschungsgruppe „Aries Lab“ an der Universität Heidelberg – die Hand entlasten. Foto Aries Lab

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Wer im Handwerk arbeitet, verrichtet oft körperlich anstrengende Tätigkeiten und ist dadurch vielen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Sogenannte Exoskelette – das sind stützende Strukturen, die außen am Körper getragen werden – können helfen, körperliche Belastungen zu reduzieren. Auf Initiative des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg wird im „Pop-up Living Lab für tragbare Technologien“ am Dienstag, 16. Juli 2024, ein Workshop für Handwerkerinnen und Handwerker angeboten. Die Veranstaltung „High-Tech-Helfer: Exoskelette als Gamechanger im Handwerk“ findet in der Kurfürsten-Anlage 3 von 14 bis 16 Uhr sowie gleich im Anschluss ein weiteres Mal um 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Die Anmeldung ist möglich per E-Mail an katharina.pueschel@heidelberg.de.

Exoskelette selbst ausprobieren und die Einsatzmöglichkeiten erleben

Hintergrund ist, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker Statistiken zufolge vor allem mit Muskel-Skelett-Erkrankungen zu kämpfen haben. Dadurch scheiden in vielen Gewerken Mitarbeitende durch verschleißbedingte körperliche Einschränkungen und Beschwerden frühzeitig aus, wodurch Betriebe nicht nur die körperliche Arbeitskraft, sondern auch den Erfahrungsschatz der Mitarbeitenden verlieren. Ob schweres Heben, Über-Kopf-Arbeiten oder Tätigkeiten in anstrengenden Körperhaltungen – durch Exoskelette werden beanspruchte Körperregionen entlastet. Körperliche Schäden und chronische Erkrankungen treten dadurch seltener auf, Mitarbeitende bleiben leistungsfähiger und länger fit.

Der Workshop vermittelt die Einsatzmöglichkeiten von Exoskeletten und ermöglicht den Teilnehmenden, diese selbst auszuprobieren. Klaus Westhoff, Geschäftsführer BGPM Forum, hält einen Impulsvortrag und lädt danach zum Testen von verschiedenen Exoskeletten und einem Austausch untereinander ein. Um möglichst individuell auf die Fragen und Themen der Teilnehmenden eingehen zu können, ist die Anzahl auf 15 Personen begrenzt.

„Living Lab für tragbare Technologien“ bis September geöffnet

Bis September 2024 präsentieren sich in der Kurfürsten-Anlage 3 viele Start-ups, Forschungsprojekte und weitere Akteure, die sich mit tragbaren Technologien befassen.
Vom Fitnesskurs über Workshops bis hin zum Vortrag über Künstliche Intelligenz: Im „Pop-up Living Lab für tragbare Technologien“ wird jede Woche ein vielfältiges Programm geboten. Es richtet sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger, die sich über tragbare Technologien und verwandte Technologien informieren möchten, wie etwa künstliche Intelligenz, personalisierte Medizin und Telemedizin. Tragbare Technologien sammeln beispielsweise Fitnessdaten am Handgelenk, messen kontaktlos den Blutzuckerspiegel und unterstützen bei Bewegungseinschränkungen. Das Lab ist mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet sowie nach Programm. Mehr Infos online unter www.heidelberg.de/living-lab. Der Eintritt ist kostenlos.

Im „Pop-up Living Lab für tragbare Technologien“ können Handwerkerinnen und Handwerker bei einem Workshop Exoskelette ausprobieren – wie dieses, das von der Forschungsgruppe „Aries Lab“ an der Universität Heidelberg entwickelt wurde.

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