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Heidelberg – Windkraft im Wald: Podiumsdiskussion am 21. Juni – Veranstaltung im DAI mit Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Für die Zukunft einer klimafreundlichen Energieversorgung in Heidelberg und Umgebung ist der Ausbau der Windenergie ein zentraler Baustein. Das Land möchte den Höhenzug am Lammerskopf zur Errichtung von Windkraftanlagen verpachten. Die Stadt Heidelberg unterstützt die Projektgemeinschaft aus drei Energiegenossenschaften, den Stadtwerken Heidelberg und der Stadtwerke-Kooperation Trianel Wind und Solar, die den Zuschlag für das Lammerskopf-Projekt erhalten hat.

Am Freitag, 21. Juni 2024, lädt die Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) um 18.30 Uhr zu der Veranstaltung „Wind und Wort“ ins Deutsch-Amerikanische-Institut (DAI), Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg, ein. Der Eintritt ist frei. Die Vortragsrunde mit Podiumsdiskussion dreht sich um das Thema Windkraft im Wald. Im Anschluss an die Diskussion können Bürgerinnen und Bürger Fragen an das Podium stellen. Eine Kernfrage des Abends ist, wie Klimaschutz und Artenschutz bei Windenergieprojekten miteinander vereinbart werden können.

An der Runde wird auch Heidelbergs Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain teilnehmen und darüber sprechen, welche Potenziale und Herausforderungen die Nutzung von Windenergie in der Universitätsstadt hat. Er vertritt die Position, dass sich Windräder und Artenschutz nicht ausschließen.

„Wind & Wort“ im DAI ­– das Programm

18.15 Uhr: Einlass
18.30 Uhr: Begrüßung durch den Veranstalter – Nicolai Ferchl für die HEG
18.40 Uhr: Kurzvorträge (jeweils 10 Minuten)
• Raoul Schmidt-Lamontain (Klimabürgermeister Stadt Heidelberg)
• Dr.-Ing. Amany von Oehsen (BUND Heidelberg)
• Andreas Markowsky (Ökostromgruppe Freiburg)
19.20 Uhr: Podiumsdiskussion
19.45 Uhr: Öffnung der Runde für Fragen aus dem Publikum

„Wind und Wort“ wird von Nila Gengatharan moderiert. Die Heidelberger Geographie-Studentin arbeitet bei der HEG und schreibt aktuell ihre Masterarbeit über „Naturschutz vs. Klimaschutz“ am Beispiel eines Bürgerwindpark-Projekts.

Wer sind die Referentinnen und Referenten?

Raoul Schmidt-Lamontain: Der Klimabürgermeister der Stadt Heidelberg erläutert, warum Heidelberg auf Windenergie nicht verzichten kann, warum die Kommune ihren Beitrag zur Energiewende leisten muss – und dass beides möglich ist: Windräder und Artenschutz.

Andreas Markowsky: Gründer und Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg. Er kennt durch seine Erfahrung als Projektierer für Windkraftanlagen etwa im Schwarzwald die komplexen Prozesse und Hürden im Vorfeld der Umsetzung.

Dr.-Ing. Amany von Oehsen: Sie arbeitet als Umweltberaterin für den BUND Heidelberg und war unter anderem vier Jahre Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik. Sie vertritt im Lammerskopf-Beirat den BUND Heidelberg und beschäftigt sich in letzter Zeit intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Windenergieausbau und Naturschutz.

Nicolai Ferchl: Als Vorstand der Heidelberger Energiegenossenschaft sieht er in einem Windpark viele Chancen. Für Ferchl ist wichtig, wie Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg beteiligt werden und so von einem Windpark profitieren könnten.

Hintergrund: Windenergie und Bürgerwindpark Lammerskopf

Die Stadt Heidelberg unterstützt grundsätzlich den Ausbau der Windenergie als wichtigen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung und zum Klimaschutz. Heidelberg möchte die Potenziale, die die Waldflächen auf der Gemarkung bieten, nutzen, um die eigenen Klimaschutzziele zu erreichen. Der Gemeinderat hat sich mit der Verabschiedung des 30-Punkte-Aktionsplans für den Klimaschutz Ende des Jahres 2019 zum Ziel gesetzt, dass Heidelberg bis zum Jahr 2030 weitestgehend klimaneutral wird. Durch die Energiewende wird der Strombedarf steigen – zum Beispiel für Wärmepumpen und E-Mobilität. Um den höheren Bedarf zu decken, ist ein Mix aller erneuerbaren Quellen erforderlich. Eine Stadt wie Heidelberg muss daher auch bei der Stromproduktion ihren Beitrag zur Energiewende leisten.

Die Landesanstalt Forst Baden-Württemberg (Forst BW) möchte den Höhenzug am Lammerskopf zur Errichtung von Windkraftanlagen verpachten. Die rund 600 Hektar große Fläche zwischen Schönau und dem Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen ist für Windkraft gut geeignet. Eigentümer ist das Land Baden-Württemberg. Im Oktober 2023 hat eine lokale Projektgemeinschaft die Zusage für die Pacht zur Errichtung eines Bürgerwindparks erhalten. Weitere Informationen online unter www.heidelberg.de/buergerwindpark.

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